Meerbusch: Brüchige Pappeln müs­sen wei­chen – Aufforstungen im Frühjahr und Herbst

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – An gleich zwei Stellen im Stadtgebiet müs­sen in den nächs­ten Tagen alters­schwa­che und brü­chige Pappeln gefällt werden. 

In einem Wäldchen am Mühlenbach bei Ilverich wer­den im Auftrag der Stadt unter fach­li­cher Aufsicht des Landesbetriebes Wald und Holz unmit­tel­bar am Wanderweg 44 rund 80 Jahre alte Pappeln gefällt. Die Bäume sind brü­chig und haben einen hohen Totholzanteil. Einige sind bereits beim Pfingststurm „Ela” stark beschä­digt wor­den, etli­che sind bereits umge­stürzt, andere dro­hen umzu­kip­pen. Mehrfach sind Äste abge­bro­chen und auf den Weg gefallen.

Die Bäume wer­den so aus dem Bestand ent­nom­men, dass nach­wach­sende jün­gere Exemplare mög­lichst nicht beschä­digt wer­den”, so Michael Betsch, zustän­di­ger Bereichsleiter für die Grünflächen der Stadt. Für die Pappeln werde groß­zü­gig Ersatz gepflanzt. Die frei wer­dende Fläche soll noch in die­sem Frühjahr mit 750 Flatterulmen auf­ge­fors­tet werden.

Ebenso schlecht wie am Mühlenbach sieht es um 22 ähn­lich alte Pappeln am Schmalseitweg am Westrand Büderichs aus. Auch hier hat der Pfingststurm „Ela” erheb­li­chen Schaden ange­rich­tet. Die ver­blie­be­nen, frei ste­hen­den Pappeln sind erheb­li­chem Winddruck aus­ge­setzt und dro­hen auf die benach­barte Tennisanlage zu fal­len. Deshalb wird das beauf­tragte Forstunternehmen auch hier kurz­fris­tig mit den Fällarbeiten beginnen.

Wenn die Bäume ent­fernt sind, kann eine benach­barte Brachfläche neu auf­ge­fors­tet wer­den. Hier sol­len im Herbst 1.500 Stieleichen und Erlen ins Erdreich gesetzt werden.

Alle Fällungen sind mit der Unteren Landschaftsbehörde beim Rhein-​Kreis-​Neuss abge­stimmt, der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Meerbusch ist informiert.

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