Meerbusch: Frau wurde in Tiefgarage über­fal­len, ent­führt und miss­han­delt

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Meerbusch-​Büderich (ots) – Gegen 23.45 Uhr fuhr am Freitag (06.02.) eine Frau mit ihrem Fahrzeug in eine Tiefgarage an der Moerser Straße. Als sie den Wagen auf ihrem Stellplatz geparkt hatte, stieg sie aus und wurde sofort von einem mas­kier­ten Mann bedroht.

Unter Vorhalt einer Schusswaffe ver­langte der Täter erfolg­los die Herausgabe der EC-​Karte mit dem dazu­ge­hö­ren­den PIN. Wenig spä­ter zerrte der Unbekannte sein Opfer auf den Beifahrersitz ihres Wagens, fes­selte ihre Hände mit Handschellen und fuhr dann mit der Frau zum gro­ßen Parkplatz an der Haltestelle „Haus Meer”. Hier wurde das Auto abge­stellt.

Der Frau wur­den anschlie­ßend die Augen ver­bun­den. Danach musste sie in einen direkt dane­ben ste­hen­den Wagen ein­stei­gen, der auf der Beifahrerseite eine Schiebetür hatte. Obwohl die Geschädigte die Augen ver­bun­den hatte, konnte sie einige Details des Fahrzeuges erken­nen. Es han­delte sich um einen dunk­len Kleinbus oder Van mit sie­ben Sitzen. Der Innenraum war „total ver­müllt”. Auf dem Boden lagen Plastikflaschen, Kabel und Papier. An zwei Kopfstützen waren 2 LCD-​Bildschirme ange­bracht, die dazu die­nen, DVD-​Filme abzu­spie­len. In die­sem Fahrzeug musste sich das Opfer auf den Boden legen.

Der Wagen fuhr dann von dem Parkplatz los und war eine nicht näher zu bezif­fernde Zeit unter­wegs. An einem unbe­kann­ten Ort hielt der Täter den Wagen an und es kam im Inneren des Autos zu mas­si­ven sexu­el­len Übergriffen. Anschließend fuhr der Unbekannte wie­der zurück in Richtung Meerbusch und ent­ließ sein Opfer auf der Meerbuscher Straße, in Höhe der dort ein­ge­rich­te­ten Baustelle an der Haltestelle „Bovert”, aus sei­ner Gewalt.

Das extrem trau­ma­ti­sierte Opfer fuhr dann mit der Bahn wie­der zu der Haltestelle „Haus Meer” und von dort mit ihrem hier abge­stell­ten Wagen nach Hause. Sie infor­mierte Angehörige, die sie dann in ein Krankenhaus brach­ten. Von dort erhielt die Polizei Kenntnis von dem Sachverhalt.

Durch den Täter wurde ledig­lich das weiße Apple I‑Phone 5 ent­wen­det. Im Rahmen der Möglichkeiten beschreibt die Geschädigte den Täter als

  • einen Mann zwi­schen 35 und 55 Jahren, der etwa 180 cm groß war und grau­me­lierte oder graue Haare hatte.
  • Er war von nor­ma­ler Statur, trug kei­nen Bart und sprach Hochdeutsch.

Nach den ers­ten Ermittlungen gab es Fahndungsansätze, die letzt­lich nicht zur Ergreifung des Täters geführt haben. Daher geht die Polizei mit die­ser Pressemitteilung an die Öffentlichkeit.

  • Die Ermittlungskommission „Meer” bei der Kreispolizeibehörde Neuss hat fol­gende Fragen:
  • Wer kann zu dem beschrie­be­nen Fahrzeug Angaben machen?
  • Wer hat am Freitag 06.02. in den Abendstunden (bis 23.45 Uhr) einen ver­däch­ti­gen Mann zwi­schen dem Parkplatz „Haus Meer” und der Moerser Straße gese­hen?
  • Als der Täter sein Opfer frei ließ (zwi­schen 02.00 und 02.30 Uhr am frü­hen Samstag – 07.02.) fuhr im Baustellenbereich ein Fahrzeug, ver­mut­lich ein Taxi, in Richtung Osterath am Täter und Opfer vor­bei. Der Fahrer die­ses Wagens ist ein wich­ti­ger Zeuge.
  • Weitere Zeugen kön­nen Personen sein, die mit Bussen oder Bahn im Bereich des Parkplatzes „Haus Meer” unter­wegs waren. Hier ist für die Ermittler inter­es­sant, ob jemand gese­hen hat, wer das beschrie­bene Tatfahrzeug in den Abendstunden dort abge­stellt hat oder wer beob­ach­tet hat, als es gegen Mitternacht von die­sem Parkplatz weg­ge­fah­ren wurde.

Unter der Telefonnummer 02131/​3000 nimmt die Ermittlungskommission „Meer” Hinweise ent­ge­gen.

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