K.O.-Tropfen – Polizei warnt beson­ders in der Karnevalszeit vor der Gefahr aus dem Glas

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Karnevalszeit ist Partyzeit. Doch wer nicht auf­passt, erlebt mög­li­cher­weise ein böses Erwachen. Denn auf Festen, in Diskotheken oder Lokalen machen Unbekannte ihre Opfer durch soge­nannte K.O.-Tropfen willen- oder sogar bewusst­los, um sie anschlie­ßend zu berau­ben oder sexu­ell zu missbrauchen.

K.O.-Tropfen sind flüs­sige Präparate (zum Beispiel Narkosemittel oder Liquid Ecstasy), die benom­men oder gar bewusst­los machen. Insbesondere auf Partys oder in Diskotheken geben die Täter diese Tropfen heim­lich in die offe­nen Getränke ihrer Opfer.

Die zumeist farb- und geruch­lo­sen Tropfen bewir­ken schon zehn bis zwan­zig Minuten nach der unfrei­wil­li­gen Einnahme ein eupho­ri­sches Gefühl, gefolgt von Übelkeit, Schwindel und plötz­li­cher Schläfrigkeit. Das Opfer wird wil­len­los und kann sich spä­ter gar nicht oder nur noch vage erinnern.

Beim Verdacht auf K.O.-Tropfen sollte der oder die Betroffene unver­züg­lich medi­zi­ni­sche Hilfe suchen und anschlie­ßend Anzeige bei der Polizei erstat­ten. Denn es kom­men ver­schie­dene Straftaten in Betracht, zum Beispiel eine gefähr­li­che Körperverletzung oder Verstöße gegen das Betäubungs- oder Arzneimittelgesetz.

Die poli­zei­li­che Erfahrung zeigt, dass nicht nur Frauen Opfer von K.O‑Tropfen wer­den. Bei männ­li­chen Partygästen haben es die Täter meist auf mit­ge­führte Wertsachen abgesehen.

Problematisch ist, dass kaum ein Außenstehender die Situation rich­tig erfasst. Das Opfer macht einen betrun­ke­nen Eindruck und wird sich selbst oder viel­leicht sogar dem Täter über­las­sen, der sich ja offen­bar zu küm­mern scheint.

Tipps der Polizei: Getränke bei der Bedienung bestel­len und selbst ent­ge­gen­neh­men. Von Unbekannten keine offe­nen Getränke anneh­men. Offene Getränke nicht unbe­auf­sich­tigt las­sen. Bei Übelkeit Hilfe suchen. Unter Freunden auf­ein­an­der achten.

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