Neuss: Vorplatz Hauptbahnhof und neuer Platz zwi­schen Bahnhof und Jobcenter umgestaltet

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Neuss – In den letz­ten Monaten ist das Umfeld rund um den Neusser Hauptbahnhof für über eine Million Euro auf­wän­dig umge­baut worden. 

Vor dem Haupteingang erhielt der Theodor-​Heuss-​Platz eine neue Gestalt und die Achse vom Bahnhof in Richtung Innenstadt bis hin zum Marienkirchplatz wurde aufgewertet. 

Außerdem ist am nörd­li­chen, hin­te­ren Ausgang zwi­schen Bahnhof und dem neuen Jobcenter ein neuer Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer ent­stan­den. Der Weißenberger Weg wurde so ver­legt, dass Besucher das Job­center und die dazu­ge­hö­rige Tiefgarage gut errei­chen können.

Theodor-​Heuss-​Platz

Die Bau­arbeiten zur Umgestaltung began­nen im Oktober 2014. Im Vordergrund stan­den dabei die Aufwertung des eigent­li­chen Bahnhofsvorplatzes sowie die Attraktivierung der Achse vom Bahnhof in Richtung Innenstadt bis hin zum Marienkirchplatz. Zu die­sem Zweck wurde auch die Querung der Straße am Theodor-​Heuss-​Platz für Radfahrer und Fußgänger von sechs Meter auf 14 Meter ver­brei­tert. Dadurch ist der Hauptbahnhof aus der Innenstadt für nicht moto­ri­sierte Verkehrsteilnehmer bes­ser und kom­for­ta­bler zu erreichen.

Der Übergang im Bereich der Straßenbahnschienen erfolgt nach Vorgaben der Rheinbahn in rotem Gussasphalt mit Piktogrammen. Für die Verbreiterung der Querung wur­den die vor­han­de­nen Warte­flächen für Fahrgäste der Straßenbahn in ihrer Längsaus­richtung leicht ein­ge­kürzt. Diese Verringerung der Aufstellfläche hat keine nach­tei­li­gen Folgen für die Nutzer der Straßenbahn. Ferner wur­den die Mauern, die die Schienen von den übri­gen Verkehrsflächen abtrenn­ten, zurück­ge­baut und die Flächen mit Prägeasphalt geschlos­sen. Ein unge­ord­ne­tes Queren der Gleise wird zukünf­tig durch ein Geländer ver­hin­dert. Die Fahrbahnbereiche des Theodor-​Heuss-​Platzes erhiel­ten eine Asphaltoberfläche, die Platzflächen gra­nit­graue Pflastersteine. Der Umbau erfolgte unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit. So wurde der Blinden­leitstreifen, der inner­halb des Bahnhofes vor­han­den ist, auf­ge­grif­fen und über die Querungsstelle bis zum Marienkirch­platz fort­ge­führt. Aufmerk­samkeitsfelder aus Noppenplatten signa­li­sie­ren Richtungsänderungen.

Die Zufahrt zum Parkplatz an der Marienkirche wurde um rund 15 Meter in Richtung Osten ver­scho­ben. Im Be­reich des Marienkirchplatzes wur­den ins­ge­samt elf Bügel zum Abstellen von ins­ge­samt 22 Fahrrädern gesetzt, auf der Bahn­hofsseite 41 Bügel für 82 Fahrräder.

Neuer Platz zwi­schen Bahnhof und Jobcenter

Zur Erschließung des neuen Jobcenters wur­den eine Straße zwi­schen der Karl-​Arnold-​Straße und dem Weißenberger Weg sowie ein neuer Platz zwi­schen dem Jobcenter und dem Bahnhof ange­legt. Bevor die Straße gebaut wer­den konnte, mußte die InfraStuktur Neuss (ISN) zunächst neue Kanäle ver­le­gen. Das neue Teilstück des Weißen­berger Weges ver­bin­det die Karl-​Arnold-​Straße mit dem beste­henden Teil des Weißenberger Weges. Über diese neue Straße kön­nen Stellplätze und die Tiefgarage des Jobcenters ange­fah­ren wer­den. Auf bei­den Straßenseiten schlie­ßen sich ein Parkstreifen und ein Gehweg an. Die 19 neuen Parkplätze wer­den durch zehn Straßenbäume beschattet.

Vom Bahnhofsausgang bis zum Eingang des Jobcenters er­streckt sich jetzt ein neuer mit grauen Pflastersteinen ver­se­he­ner Platz. Die Ausrichtung der Fläche vom Bahnhof zum Jobcenter wird durch unter­schied­lich breite anthra­zit­far­bige Bänderungen im Pflaster unter­stri­chen. Die Platzfläche wird durch den Verlauf der Zufuhr- bezie­hungs­weise der Karl-​Arnold-​Straße unter­bro­chen. Zur Platzgestaltung wer­den zwei Baumgruppen gepflanzt, drei Sitzbänke auf­ge­stellt und 44 Bügel zum Abstellen von Fahrrädern mon­tiert. Um auch an die­ser Stelle Barrierefreiheit zu errei­chen, ist der aus dem Hauptbahnhof kom­mende Leitstreifen bis zum Haupteingang des Jobcenters fort­ge­führt worden.

Gebaut wurde im Bereich der Straßeneinengung der Karl-​Arnold-​Straße auch eine Treppenanlage zur Salzstraße hin. Diese mün­det vor der Bahnunterführung und über­win­det einen Höhenunterschied von rund 2,50 Meter.

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