Neuss: Nach dem Nachtdienst von Einbrechern geweckt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Wer im Schichtdienst arbei­tet und nach einer lan­gen Nacht nach Hause kommt, freut sich auf sein Bett. So erging es am Donnerstag (05.02.) auch einem Anwohner der Blankenheimer Straße im Erfttal.

Doch die ver­diente Ruhe währte nicht lange. Zuerst schellte es gegen 10:45 Uhr an der Tür, es folgte ein „kna­cken­des” Geräusch und kurz dar­auf stand eine unbe­kannte Frau am Bett des Wohnungsinhabers.

Als die Einbrecherin den Zeugen bemerkte, flüch­tete sie zusam­men mit einem Komplizen aus dem Haus. Der sei­ner­seits über­raschte Geschädigte stellte fest, dass die unge­be­te­nen Gäste das zur Straße lie­gende Küchenfenster des Reihenhauses auf­ge­he­belt hat­ten. Daraufhin ver­stän­digte er unmit­tel­bar die Polizei.

  • Er beschrieb die eine Tatverdächtige, als etwa 160 bis 165 Zentimeter groß,
  • von schlan­ker Statur, geschätzte 25 Jahre alt, mit dunk­len, etwas län­ge­ren Haaren,
  • augen­schein­lich süd­ost­eu­ro­päi­scher Herkunft und beklei­det mit einer schwar­zen Jacke.

Die Fahndung nach den Einbrechern führte nicht zu deren Ergreifung. Nun ver­sucht die Polizei den Tätern, anhand der vor­ge­fun­de­nen Spuren auf die Schliche zu kom­men. Bei der Aufklärung der Tat hel­fen mög­li­cher­weise auch Zeugenhinweise. Verdächtige Beobachtungen kön­nen unter der Telefonnummer 02131–3000 gemel­det werden.

Vermutlich sind die bei­den Tatverdächtigen noch für einen wei­te­ren Einbruchsversuch auf der Blankenheimer Straße ver­ant­wort­lich, der sich am sel­ben Tage, zwi­schen 10 und 10:55 Uhr, ereig­nete. Dort ver­such­ten Unbekannte ein Loch in die Glasscheibe der Terrassentür zu sto­ßen. Da es sich aber um Sicherheitsglas han­delte, gelang es ledig­lich, die äußere Scheibe zu zer­stö­ren, dar­auf­hin gaben die Täter ihr Vorhaben auf.

An der Elisenstraße in der Neusser Innenstadt gelang­ten Täter über den Balkon eines Hauses in die Räume der ers­ten Etage. Dort such­ten sie nach Wertgegenständen und ent­ka­men uner­kannt mit Bargeld, Schmuck und Elektronikgeräten. Nachbarn in dem Mehrfamilienhaus hör­ten am Mittwoch (04.02.), gegen 20 Uhr, Geräusche aus der betrof­fe­nen Wohnung, dach­ten aber irr­tüm­li­cher­weise der Wohnungsinhaber sei Zuhause.

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