Neuss: Sportunterricht an Grundschulen muss gesi­chert werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Bislang war es in Grundschulen gän­gige und gut funk­tio­nie­rende Praxis, den Sportunterricht von den Klassenlehrern zu geben.

Da einer­seits die Grundschulkinder nur von mög­lichst weni­gen Lehrern unter­rich­tet wer­den sol­len und ande­rer­seits Sportlehrer an Grundschulen kaum ver­füg­bar sind. Dieses Problem hat nun mas­siv auch Neusser Grundschulen erreicht, die teil­weise kei­nen Sportunterricht wegen der ein­ge­tre­te­nen Rechtsunsicherheit durch einen neuen Erlass des Landes erteilen.

Dass die Sport unter­rich­ten­den Lehrer in den Grundschulen von jetzt auf gleich eine wei­tere Qualifikation (Sportstudium) vor­wei­sen müs­sen, hat nur eine Konsequenz: Den Ausfall des Sportunterrichts“, erklärt CDU-​Parteivorsitzender Dr. Jörg Geerlings. „Der Sportunterricht in der Grundschule ist wich­tig, um Kinder an Sportarten her­an­zu­füh­ren und dem Bewegungsmangel ent­ge­gen­zu­steu­ern. Daneben besitzt der Sport eine nicht zu unter­schät­zende inte­gra­tive Wirkung. Das Land darf den Sportunterricht an Grundschulen nicht erschwe­ren, son­dern soll den Schulen die Erteilung des Unterrichts ermöglichen.

Einen Wertungswiderspruch sieht Geerlings schon darin, dass die Anforderungen an den Unterricht in den Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS) andere sind. Dort unter­rich­ten rich­ti­ger­weise auch Personen, die bei­spiels­weise eine Trainerlizenz haben und sich in Vereinen engagieren.

Die Landdesregierung muss den Schulen recht­si­cher die Erteilung von Sportunterricht ermög­li­chen“, so Geerlings. Der Ausfall von Sportunterricht sei keine akzep­ta­ble Alternative.

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