Neuss: Einbrecher flüch­ten – A46 gesperrt – Person von PKW über­fah­ren – Nachtrag

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Nach einem Einbruch im Bereich Neuss-Lanzerath befanden sich nach ersten Informationen drei Personen auf der Flucht. Es folgte eine eingeleiteten Großfahndung der Polizei, auch mit einem Polizeihubschrauber.

2015-02-04_Ne_vut_a46-einbruch_008Im Bereich der A46, Anschlussstelle Holzheim, versuchte einer der Tatverdächtigen die Autobahn zu Fuß zu überqueren. Dabei wurde er von einem unbeteiligten PKW erfasst und verstarb noch an der Unfallstelle.

Ein weiterer Tatverdächtiger konnte von den eingesetzten, starken Polizeikräften festgenommen werden. Nach der dritten Person wird noch gefahndet.

Die Autobahn war für mehrere Stunden, in Fahrtrichtung Neuss Kreuz West, voll gesperrt.

Weitere Infos folgen

(ots) Gegen 19.15 Uhr rief am Mittwoch ein Anwohner der Lanzerather Dorfstraße die Polizei an und teilte mit, dass er einen silberfarbenen Opel Kombi beobachten würde. Die darin befindlichen drei Männer kamen ihm verdächtig vor.

Als der erste Streifenwagen sich der Örtlichkeit näherte, setzte sich das verdächtige Fahrzeug in Bewegung und fuhr ohne auf Anhaltezeichen zu reagieren in Richtung Holzheim. Plötzlich blieb der Wagen stehen und drei Männer flüchteten zu Fuß in Richtung Holzheim bzw. Autobahn.

Im Rahmen der Möglichkeiten wurde das Gebiet umstellt. Wegen einer Bombenentschärfung war zu dieser Zeit ein Polizeihubschrauber im Einsatz über der Neusser Nordstadt. Das Fluggerät wurde zur Fahndungsunterstützung Richtung Holzheim angefordert.

Mit einer Wärmebildkamera fand die Hubschrauberbesatzung eine liegende Person in der Nähe eines Autobahnschildes. Die Polizisten in der Luft führten ihre Kollegen am Boden an diese Person heran.

Diese fanden eine offensichtlich schwerstverletzte männliche Person, die augenscheinlich beim Überqueren der Autobahn von einem Pkw erfasst worden war. Aufgrund der erlittenen Verletzungen starb dieser Mann noch an der Unfallstelle.

Die A 46 musste nach dem Unfall in Fahrtrichtung Neuss gesperrt werden. Im Rahmen der weiteren Fahndung konnte wenig später durch den Hubschrauber eine zweite Wärmequelle entdeckt werden. Die wiederum herangeführten Bodenkräfte konnten einen weiteren Mann widerstandslos festnehmen.

Zwischenzeitlich steht fest, dass im Bereich der Lanzerather Dorfstraße ein Einbruch in ein Haus stattgefunden hat. Im sichergestellten Fahrzeug des Trios konnten die Ermittler typisches Einbruchswerkzeug finden. Die Ermittlungen und die Fahndung nach dem dritten Tatverdächtigen dauern noch an.

Nachtrag 05.02.2015

Neuss (ots) - Mit unserer Pressemitteilung vom 04.02.2015 berichteten wir über einen tödlichen Unfall auf der Autobahn 46.

Nach den bisherigen Ermittlungen steht fest, dass der bei dem Unfall tödlich Verletzte ein 31 Jahre alt gewordener Mann war, der nach jetzigen Erkenntnissen in der Bundesrepublik keinen festen Wohnsitz hatte.

Zum Verkehrsunfall kam es auf der A 46 gegen 19.45 Uhr. Ein Verkehrsteilnehmer hatte die Polizei informiert. Eine 50 Jahre alte Frau war mit ihrem Pkw zwischen der Anschlussstelle Holzheim und dem Kreuz Neuss-West in Fahrtrichtung Wuppertal unterwegs. Die Hildenerin gab an, dass sie plötzlich einen Zusammenstoß mit "irgend etwas" bemerkt hat. Sie brachte Ihr Fahrzeug auf dem Standstreifen zum Stehen und wartete auf die Polizei. Wenig später fanden die Einsatzkräfte den Toten in der Nähe eines Autobahnschildes.

Als die Unfallbeteiligte den genauen Sachverhalt erfuhr, musste sie medizinisch versorgt werden. Später kümmerte sich ein angeforderter Notfallseelsorger um sie.

Der gestern mit Unterstützung von Diensthundeführern festgenommene Mann ist 30 Jahre alt und hat in der Bundesrepublik ebenfalls keinen festen Wohnsitz. Er macht bei der Polizei keine Angaben.

Der Verstorbene ist aufgrund von Spuren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in dem Haus an der Lanzerather Feldstraße gewesen, in das am Mittwoch, zwischen 14.00 und 19.30 Uhr eingebrochen worden war. Durch eine aufgehebelte Terrassentür verschaffte sich der Einbrecher Zutritt zum Haus. Entwendet wurde u. a. Bargeld, eine Digitalkamera und Schmuck.

Die Beute konnte bisher noch nicht aufgefunden werden. Möglich ist, dass die Täter diese aus dem Wagen geworfen haben.

Bei dem sichergestellten Fahrzeug handelt es sich um einen Opel mit Kölner Kennzeichen. Entsprechende Suchmaßnahmen und die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

(80 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)