Dormagen: Stadtbibliothek – Kunden lei­hen Bücher jetzt selbst­stän­dig aus

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Dormagen – Nach zwei­wö­chi­ger Umbau-​Pause hat die Stadtbibliothek am Marktplatz seit dem gest­ri­gen Montag (2. Februar) wie­der ihre Pforten geöffnet. 

Am Haupteingang befin­den sich zwei neue Terminals, an denen die Kunden gebe­ten wer­den, ihre Medien jetzt selbst­stän­dig aus­zu­lei­hen oder auch zurück­zu­ge­ben. „Das funk­tio­niert ähn­lich wie an Scanner-​Kassen im Supermarkt“, erläu­tert Bibliotheksleiterin Claudia Schmidt.

Die Kunden hal­ten bei Ausleihen nur kurz ihren Ausweis vor und legen Bücher, Zeitschriften, CDs oder DVDs auf eine Glasplatte. Alle benö­tig­ten Daten wer­den dann auto­ma­tisch ein­ge­le­sen. Eventuell anfal­lende Gebühren kön­nen an den Automaten mit Münzen oder Geldscheinen begli­chen wer­den. Die Geräte geben auch Wechselgeld zurück.

Nur in den ers­ten Tagen steht die Zahlungsfunktion noch nicht zur Verfügung, so dass Gebühren wei­ter­hin bei unse­rem Team an der bis­he­ri­gen Buchungstheke ent­rich­tet wer­den müs­sen“, so Claudia Schmidt.

Bei der Rückgabe von Medien ist der Bibliotheksausweis nach wie vor nicht erfor­der­lich. Die Kunden wer­den ledig­lich gebe­ten, Bücher oder CDs nach dem Einscannen auf zwei benach­barte Regale zu legen, damit sie von den Mitarbeitern wie­der ein­sor­tiert wer­den kön­nen. „Durch die neue Technik wird unser Team von rei­nen Buchungstätigkeiten ent­las­tet. Wir erzie­len dadurch lang­fris­tige Einsparungseffekte und gewin­nen zugleich mehr Zeit für eine qua­li­ta­tive Beratung der Kunden“, erklärt die städ­ti­sche Kulturdezernentin Tanja Gaspers.

Auch eine neue Außenrückgabestelle ist bei dem Umbau direkt neben dem Haupteingang ein­ge­rich­tet wor­den. Dort kön­nen Medien ähn­lich wie an Bankautomaten auch außer­halb der regu­lä­ren Öffnungszeiten zurück­ge­ge­ben wer­den. Bei der Bedienung der Terminals ist das Bibliotheksteam den Kunden vor allem in der Startphase gern behilf­lich. Am Montag herrschte dort nach der zwei­wö­chi­gen Schließung schon star­ker Andrang. „In der Regel hat­ten die Kunden keine Probleme mit der neuen Technik. Das System funk­tio­niert sehr schnell und ein­fach“, so die Bibliotheksleiterin Schmidt.

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