Polizei warnt vor betrü­ge­ri­schen Anrufen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Die Polizei warnt vor betrü­ge­ri­schen Anrufen. Die Betrüger am ande­ren Ende der Telefonleitung gau­keln dem Opfer vor, dass sie einen Geldbetrag von meh­re­ren Zehntausend Euro gewon­nen hätten.

Jedoch um die Gewinnsumme aus­zah­len zu kön­nen, muss zuerst ein höhe­rer Betrag über­wie­sen wer­den. Eine Frau aus dem Rhein-​Kreis Neuss bekam vor eini­ger Zeit einen sol­chen Anruf. Die 82-​Jährige ließ sich lei­der über­rum­peln und über­wies einen hohen Geldbetrag in Richtung Türkei.

Nun mel­dete sich wie­der jemand tele­fo­nisch bei ihr und gab an, Kriminalbeamter zu sein. Der Anrufer teilte der Seniorin mit, dass sie sich mit der geleis­te­ten Überweisung straf­bar gemacht hätte und bot die Vermittlung einer Verteidigung an, für die aller­dings Geld über­wie­sen wer­den müsste. Als dann wie­der ein angeb­li­cher Kriminalbeamter anrief, um die Überweisungsdaten zu nen­nen, wurde die Angerufene miss­trau­isch und schal­tete die Polizei ein.

Dieser Sachverhalt ver­an­lasst die Polizei dazu, noch ein­mal vor sol­chen Machenschaften zu warnen.

Schenken Sie tele­fo­ni­schen Gewinnversprechen kei­nen Glauben – ins­be­son­dere wenn die Einlösung des Gewinns an Bedingungen geknüpft ist! Lassen Sie sich von angeb­li­chen Amtspersonen am Telefon nicht unter Druck set­zen. Angehörige deut­scher Strafverfolgungsbehörden wür­den Sie nie­mals am Telefon zu einer Geldüberweisung nöti­gen. Bei ech­ten Gewinnen müs­sen Sie kein Geld im Voraus überweisen!

Geben Sie tele­fo­nisch keine per­sön­li­chen Informationen wei­ter: keine Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Informationen zum per­sön­li­chen Umfeld!

Ändern Sie gege­ben­falls Ihre Rufnummer, um zukünf­tig nicht beläs­tigt zu wer­den! Wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt oder Sie bereits Opfer gewor­den sind, wen­den Sie sich an die Polizei unter 110.

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