Neuss: Die SPIELUNKE in der Stadtbibliothek

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – SPIELUNKE nennt sich ein neuer Bereich ab Ende Januar in der Stadtbibliothek. Gamer und die, die es wer­den möch­ten, kön­nen in dort an der PS4 und der Xbox One die neu­es­ten Spiele zocken. 

Darüber hin­aus bie­tet die Stadt­bibliothek eine Menge span­nen­der und infor­ma­ti­ver Veranstal­tungen an. So wird es einen Gaming Club für Kinder und Ju­gendliche geben, Vorträge für Eltern und Pädagogen, Retrogaming, FIFA Turniere, aber auch Bingo-​Turniere am Nachmittag mode­riert und mit kaba­ret­tis­ti­schen Einlagen verse­hen von Jens Spörckmann von der „Rathauskantine“.

Damit auch ana­log gespielt wer­den kann, ste­hen in der Stadt­bibliothek, von der Künstlerin Claudia Ehrentraut gestal­tete, Spieltische mit klas­si­schen Brettspielen wie „Halma“ oder „Dame“.

Zur offi­zi­el­len Eröffnung der Spielunke gibt es am Samstag, 24. Januar 2015, von 14 bis 20 Uhr eine große Eröffnungsparty: den „Gaming Day“. Ob „Mau Mau“, „Mensch ärgere dich nicht“, Stelzen lau­fen und Gummitwist, „Fifa“ oder „Just Dance“ für je­den ist an die­sem Tag des Spielens etwas dabei.

Und wer alle Stationen erfolg­reich durch­läuft, kommt am Ende in den Topf für die große Preisverlosung. Für alle Fans des Glückspiels gibt es um 15 Uhr ein Bingo-​Turnier mit tol­len Preisen. Von 16 bis 18 Uhr gibt es eine exklu­sive Gaming Lounge für alle ab zwölf Jahren sowie von 18 bis 20 Uhr für alle ab 16 Jahren. Die Teil­nahme kostenlos.

Spielen ist eine der ältes­ten Kulturtechniken der Menschheit und gehört seit jeher zu ihrem kul­tu­rel­len Erbe. Lange bevor die Menschen lesen und schrei­ben konn­ten, spiel­ten sie: von den olym­pi­schen Spielen über die Gladiatorenkämpfe, Ritter­turniere, Fußball-​Weltmeisterschaften bis hin zu Modelleisen­bahnen, das Spiel mit Puppen, Brett- und Kartenspielen.

In den letz­ten Jahren sind vor allem digi­tale Spiele in der Mitte der Ge­sellschaft ange­kom­men und wer­den mitt­ler­weile als Kulturgut aner­kannt. Daher fin­det man neben Büchern, Musik-​CDs oder Filmen immer mehr „Games“ in den deut­schen Bibliotheken. Nach Zahlen des Bundesverband Interaktive Unterhaltungs­software e. V. (BIU) spie­len 29,3 Millionen Deutsche, also jeder Dritte, mehr­mals pro Monat Computer- und Videospiele.

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