Rhein-​Kreis Neuss: Spezialtransporte im Rettungsdienst – Neue Kooperation mit der Stadt Köln

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Beim Transport von Intensivpatienten sowie von hoch anste­cken­den oder beson­ders schwer­ge­wich­ti­gen Menschen arbei­tet der Rhein-​Kreis Neuss künf­tig mit der Stadt Köln zusammen. 

Zuvor hatte sich der Kreistag für eine öffentlich-​rechtliche Vereinbarung aus­ge­spro­chen, die der Kooperation den pas­sen­den Rahmen ver­leiht. „Das Angebot der Stadt Köln stellt eine ein­deu­tige Verbesserung der ret­tungs­dienst­li­chen Versorgung im Rhein-​Kreis Neuss dar“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Patienten, die einer inten­siv­me­di­zi­ni­schen Betreuung bedür­fen, sowie Menschen mit hoch anste­cken­den Krankheiten wie Ebola oder mit einem deut­li­chen Übergewicht kön­nen nicht mit her­kömm­li­chen Rettungswagen trans­por­tiert wer­den. Für sie sind Spezialfahrzeuge erfor­der­lich. Aufgrund der gerin­gen Beförderungszahl wäre der Kauf sol­cher Wagen für den Rhein-​Kreis Neuss aber unwirtschaftlich.

Jetzt wird Abhilfe geschaf­fen: „Die Stadt Köln über­nimmt auf Anforderung und in Abstimmung mit der zustän­di­gen Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss die Aufgabe der Durchführung von Intensiv‑, Infektions- und Schwergewichtigentransporten mit eige­nem Personal und jeweils dafür geeig­ne­ten Fahrzeugen auch auf dem Gebiet des Rhein-​Kreises Neuss in die eigene Zuständigkeit“, heißt es in der ent­spre­chen­den Vereinbarung.

Kosten und Erträge ver­blei­ben bei der Stadt Köln. Sie hatte die not­wen­di­gen Fahrzeuge ange­schafft. So gibt es einen Wagen für Intensivpatienten, die ver­legt wer­den müs­sen, dabei aber etwa eine Herz-​Lungen-​Maschine oder inten­siv­me­di­zi­ni­sche Spezialkenntnisse des Personals benötigen.

Auch für Patienten mit einem der­art hohen Körpergewicht, dass ein regu­lä­rer Rettungswagen für sie nicht geeig­net ist, hält Köln ein Fahrzeug mit spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Rettungsassistenten und Notärzten vor. Dasselbe gilt für Menschen, die eine hoch anste­ckende Erkrankung haben oder ver­däch­tig sind, daran zu leiden.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

1 Kommentar

  1. Damit hat der Kreis es lei­der und in mei­nen Augen ohne Not, ver­passt ein ent­spre­chen­des eige­nes Profil zu schär­fen. Was, aus wirt­schaft­li­chen Aspekten, durch­aus in Richtung Niederrhein auch ein Exportschlager hätte wer­den kön­nen und so zumin­dest kos­ten­de­ckend auf hohem Niveau dar­stell­bar wäre.
    Schade!

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