Dormagen: Seveso-​Gutachten soll für gesam­tes Stadtgebiet erstellt werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – In einem Gutachten für das gesamte Dormagener Stadtgebiet sol­len die Auswirkungen der Seveso-​Richtlinie auf künf­tige Bauvorhaben unter­sucht wird. 

Über die Auftragsvergabe ent­schei­det der städ­ti­sche Planungs- und Umweltausschuss in sei­ner Sitzung am 29. Januar. „Wir brau­chen die­ses Seveso-​Gutachten nicht nur für das geplante Fachmarktzentrum auf dem Zuckerfabrikgelände“, infor­miert Gregor Nachtwey, zustän­di­ger Fachbereichsleiter für Städtebau.

Auch für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes und meh­rere aktu­elle Bebauungsplanverfahren in den Stadtteilen Dormagen-​Mitte, Horrem, Hackenbroich und Rheinfeld ist die Untersuchung erforderlich.“

Hier geht es um so genannte Störfallbetriebe und die Mindestabstände zu künf­tig ent­ste­hen­den Bebauungen. Störfallbetriebe befin­den sich in Dormagen ins­be­son­dere im Chempark, aber auch an ande­ren Stellen im Stadtgebiet.

Für das Seveso-​Gutachten muss die Stadt einen fünf- bis sechs­stel­li­gen Betrag auf­brin­gen. „Das fällt uns in der der­zei­ti­gen Haushaltslage nicht leicht. Ohne das Gutachten könn­ten wir aber anste­hende Baugenehmigungen nicht ertei­len und hät­ten einen Stillstand in der Stadtentwicklung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Wenn der Planungsausschuss der Auftragsvergabe zustimmt, ist mit ers­ten Zwischenergebnissen gegen Ende 2015 zu rech­nen“, erläu­tert Nachtwey. Da der Ausschuss über vor­lie­gende Firmenangebote ent­schei­det, fin­det die Beratung in nicht-​öffentlicher Sitzung statt.

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