Tom Liwa-​Konzert wird verlegt

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Aus orga­ni­sa­to­ri­schen Gründen wird das für den 21. Januar ange­kün­digte Konzert von Tom Liwa in der Villa Erckens auf Mittwoch, 15. April um 20 Uhr verlegt.

Es gibt Künstler, die in kein vor­ge­fer­tig­tes Schema pas­sen, und sich nicht nur in einer krea­ti­ven Schublade zu Hause füh­len. Wie der 1961 in Duisburg unter dem Namen Thomas Greiner zur Welt gekom­mene Tom Liwa. Neben der Arbeit als Songwriter und Sänger betä­tigt er sich auch Konzeptkünstler, Buchautor und Filmemacher.

1985 grün­dete er die Band „Flowerpornoes“, der 1987 mit dem Album „Make Up” der Durchbruch gelang. Die CD „Red nicht von Straßen, nicht von Zügen“ wurde vom Musikmagazin „Rolling Stone“ zu den wich­tigs­ten deutsch­spra­chi­gen Alben des Jahres 1994 erklärt. Nach dem durch wach­sende innere Spannungen und unter­schied­li­chen krea­ti­ven Auffassungen beding­ten Split 1996 tourte Liwa einige Zeit mit der Hamburger Band „Blumfeld“.

Für das ambi­tio­nierte Projekt „Tim Isfort Orchester“ spielte er 1997 zwei Tracks ein. Doch es dau­erte bis zum Jahr 2000, bis Liwa mit „St. Amour” sein ers­tes Solo-​Album prä­sen­tierte. Der Titel „Julianastraat” schaffte es auf den Soundtrack zum Kinofilm „Die fet­ten Jahre sind vor­bei”. Sein letz­tes Solo-​Album „Goldrausch“, das aus rei­nen Ukulelen-​Stücken besteht, erlangte Kultstatus und darf als sein bis­he­ri­ges Meisterwerk bezeich­net werden.

Neben sei­nen musi­ka­li­schen Aktivitäten gibt er Songwriting-​Workshops und lei­tet Meditationsseminare. Vor eini­gen Jahren kam es zu einer über­ra­schen­den Wiedervereinigung der „Flowerpornoes“ mit spo­ra­di­schen Auftritten. 2012 orga­ni­sierte er zudem ein inter­dis­zi­pli­nä­res Festival im Rahmen der „Duisburger Akzente“.

Der Eintritt für das Gastspiel kos­tet 10 Euro. Karten gibt es an der Museumskasse, in der Stadtbücherei und bei „schön & gut“ auf der Bahnstraße.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)