Maria Pagés Compañía bei den Tanzwochen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Am 23. Januar 2015 taucht die Spanierin María Pagés in der Neusser Stadthalle tief in die Welt des Flamenco ein. Die legen­däre Tänzerin kommt bereits zum drit­ten Mal nach Neuss, um auf der Bühne der Stadthalle ihre neu­er­li­chen Verwandlungen und Grenzüberschreitungen vorzuführen. 

Mit dabei auch ihre eige­nen Flamenco-​Musiker, die für die rich­tige Live-​Atmosphäre sor­gen werden!

Ihr „Autorretratto“ für gro­ßes Ensemble ver­dankt sich einer Anregung des Tänzers und Choreographen Mikhail Baryschnikow und wurde ein sehr per­sön­li­ches Selbstporträt der Künstlerin: „Tatsächlich ist der Tanz das ein­zige Mittel, durch das ich mich selbst ken­nen­ler­nen konnte. Man könnte sagen, daß das Tanzen seit jeher ein Teil mei­ner selbst ist und wir uns gegen­sei­tig nie ver­las­sen haben, weil wir eins sind.

Kurzum: Im Tanz zeigt sich am bes­ten, was ich bin. Ich habe aus die­ser Erfahrung gelernt, mich im Spiegel zu betrach­ten, als ob es ein Spiel wäre – immer ein­ge­denkt der klu­gen Worte aus La Soleá: Der Spiegel, in den du blickst, wird dir sagen, was du bist; doch er wird dir nie sagen, wel­che Gedanken du hast“ (María Pagés).

Maria Pagés wurde in Sevilla gebo­ren und hat mit ihren per­sön­li­chen ästhe­ti­schen Vorstellungen von der Kunst des Flamenco Weltruhm erlangt. Wohlwissend, daß Kunst keine Grenzen kennt, hat sie sich in der inter­na­tio­na­len Tanzszene ihren eige­nen Platz erobert.

Maria Pagés wurde mit zahl­rei­chen Preisen aus­ge­zeich­net – unter ande­rem mit dem Nationalen Preis für Tanz (2002) und dem Leonid Massine-​Preis (2004). Außerdem erhielt sie sie­ben »Giraldillo«-Preise bei der Flamenco-​Biennale von Sevilla und den Kulturpreis der Stadt Madrid für das Jahr 2007. Im sel­ben Jahr lud Mikhail Baryshnikov die Künstlerin zu Aufführungen am Baryshnikov Arts Center (BAC) in New York ein.

Ein Jahr spä­ter wurde ihr Autorretrato (»Selbstportrait«) am Internationalen Forum von Tokio urauf­ge­führt. Der Nobelpreisträger José Saramago lieh die­ser künst­le­ri­schen Erfüllung seine eigene Stimme, indem er selbst sein Gedicht »Ergo Uma Rosa« sprach.

Tickets kön­nen über die Karten-​Hotline unter 02131–5269 99 99 oder über das Internet unter www​.tanz​wo​chen​.de bestellt wer­den (zuzüg­lich Versandkosten).

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