Das Bundeskriminalamt warnt: Betrüger geben sich als angeb­li­che BKA-​Beamte aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Wiesbaden (ots) – In den letz­ten Tagen haben sich besorgte Bürgerinnen und Bürger an das Bundeskriminalamt (BKA) gewandt.

Sie wur­den tele­fo­nisch von einem Mitarbeiter der Behörde um Unterstützung in einem Ermittlungsverfahren gebe­ten. Der angeb­li­che BKA-​Beamte gab vor, gegen eine Bande von Betrügern zu ermit­teln. Um seine Ermittlungen fort­set­zen und die Täter über­füh­ren zu kön­nen, brau­che er drin­gend Geld, wel­ches nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens zurück­ge­zahlt werde.

Zur Kontaktaufnahme nannte der ver­meint­li­che Beamte den Opfern angeb­lich geheime Rufnummern, aber auch tat­säch­lich bestehende Anschlüsse des BKA sowie eine Bankverbindung.

Wenn Sie auf diese oder ähn­li­che Weise tele­fo­nisch, schrift­lich oder auch per­sön­lich von angeb­li­chen BKA-​Beamten oder sons­ti­gen Amtspersonen ange­spro­chen wer­den, las­sen Sie sich nicht auf deren Forderungen ein und leis­ten Sie keine Zahlungen.

Die Mitarbeiter deut­scher Strafverfolgungsbehörden wür­den sich nie­mals mit einem sol­chen Anliegen an Sie wen­den. Auch wenn Sie unter Druck gesetzt und Ihnen mög­li­che staat­li­che Konsequenzen ange­droht wer­den, soll­ten Sie sich nicht ver­un­si­chern lassen.

Notieren Sie sich Name, Rufnummer und Dienststelle des angeb­li­chen Polizeibeamten und wen­den Sie sich mit die­sen Informationen an Ihre ört­li­che Polizeidienststelle, um Anzeige zu erstatten.

Ähnlich gehen bereits seit gerau­mer Zeit Betrüger aus Callcentern in der Türkei vor. Insbesondere ältere Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wer­den tele­fo­nisch über einen angeb­li­chen Lotteriegewinn informiert.

Um die­sen zu erhal­ten, for­dern die Betrüger zunächst jedoch die Überweisung von Geldbeträgen, zum Teil in Höhe von meh­re­ren tau­send Euro, um angeb­li­che Verwaltungskosten, Steuern oder Ähnliches zu begleichen.

Weitere Informationen zu die­ser Form des Betruges erhal­ten Sie auf der Homepage des BKA (www​.bka​.de), den Informationsseiten des Programms Polizeiliche Kriminalprävention (www​.poli​zei​-bera​tung​.de) sowie bei jeder Polizeidienststelle.

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