Kaarst: 59-​Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt

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Kaarst (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde im Rhein-​Kreis Neuss und der Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Eine Mordkommission unter Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf unter­sucht der­zeit ein ver­such­tes Tötungsdelikt in Kaarst. 

2015-01-08_Kaa_vers-toetungsdelikt_002Am Mittwoch (7.1.), kurz vor 18 Uhr, ereig­nete sich die Tat in einem Mehrfamilienhaus an der Xantener Straße. Mieter im Haus hör­ten laute Geräusche und Schreie aus dem Flur.

Als sie nach­sa­hen, ent­deck­ten sie einen stark blu­ten­den Bewohner, der auf einem Treppenabsatz zusam­men­ge­sun­ken war. Sofort ver­stän­dig­ten sie die Polizei und Rettungskräfte.

Während der schwer­ver­letzte 59-​Jährige in ein Krankenhaus gebracht wurde, ermit­telte die Polizei, dass es sich bei dem flüch­ti­gen Täter um einen Bekannten der Familie han­deln sollte.

2015-01-08_Kaa_vers-toetungsdelikt_005 2015-01-08_Kaa_vers-toetungsdelikt_004Eine groß­an­ge­legte Fahndung führte dann auch wenig spä­ter zur Festnahme eines drin­gend tat­ver­däch­ti­gen Neussers an der Büdericher Straße.

Der 32-​Jährige räumte die Tat gegen­über den fest­neh­men­den Beamten ein, äußerte sich spä­ter aber nicht mehr zum Tatvorwurf. Das Verhalten des Festgenommenen war sehr auf­fäl­lig. Er gab an, Stimmen hät­ten ihm befoh­len sein Opfer zu töten.

Er hatte mehr­fach auf sein Opfer ein­ge­sto­chen und es dadurch schwer ver­letzt. Die Tatwaffe, ver­mut­lich ein Messer, ist bis­lang noch nicht gefun­den wor­den. Die Polizei setzte bei der Suche auch Spürhunde ein.

Auf der Polizeiwache ent­nahm ein Arzt dem Tatverdächtigen Blut, da die­ser unter dem Einfluss alko­ho­li­scher Getränke stand. Nach Auskunft der behan­deln­den Ärzte, besteht zur­zeit keine Lebensgefahr für den 59-​jährigen Verletzten. Er ist aber bis­lang auch noch nicht vernehmungsfähig.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dau­ern an. Aufgrund der deut­li­chen psy­chi­schen Auffälligkeiten des Tatverdächtigen, dem ein ver­such­ter Totschlag in Tateinheit mit gefähr­li­cher Körperverletzung vor­ge­wor­fen wird, ist frag­lich, ob er zur Zeit der Tat schuld­fä­hig war. Beim Amtsgericht Neuss wurde ein Unterbringungsbefehl in einer psych­ia­tri­schen Fachklinik beantragt.

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