Korschenbroich: Radfahrer ver­letzt Polizeibeamte – Drogenfund

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich (ots) – Das Telefonieren mit dem Handy ist nicht nur wäh­rend der Autofahrt ver­bo­ten. Auch als Fahrradfahrer kann ein sol­cher Verstoß ein Verwarngeld nach sich ziehen. 

Aus die­sem Grund hiel­ten Polizeibeamte am Montag (5.1.), gegen 15 Uhr, einen 20-​jährigen Radfahrer an, der die Willi-​Hannen-​Straße befuhr. Der junge Mann zeigte sich auch ein­sich­tig und war bereit, das Verwarngeld zu bezah­len. Während der Kontrolle war er auf­fal­lend nervös.

Weil es Anhaltspunkte für einen Drogenkonsum gab, beab­sich­tig­ten die Beamten den 20-​Jährigen und sei­nen Rucksack zu durch­su­chen. Damit war die­ser offen­bar nicht ein­ver­stan­den und ver­suchte, sich durch Flucht der Maßnahme zu ent­zie­hen. Er warf sein Fahrrad in Richtung der Ordnungshüter und schlug der Polizistin, die ihn am Rucksack zu fas­sen bekam, gezielt mit dem Ellenbogen gegen den Kopf.

Der Tatverdächtige lief anschlie­ßend in die Straße Am Brauhaus, wo er in einem kur­zen, unbe­ob­ach­te­ten Moment Drogen aus sei­nem Rucksack in einer Hecke depo­nierte. Kurz dar­auf konnte er von der Polizei in Gewahrsam genom­men werden.

Ein ein­ge­setz­ter Drogenspürhund der Polizei fand die ver­steck­ten Drogen, die anschlie­ßend sicher­ge­stellt wur­den. Der 20-​Jährige muss sich nun wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte straf­recht­lich ver­ant­wor­ten. Die bei­den Polizisten erlit­ten leichte Verletzungen.

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