Bilanz der Silvesternacht im Rhein-​Kreis Neuss

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Es war viel zu tun für die Polizeibeamtinnen und Beamten, die in der Silvesternacht Dienst im Rhein-​Kreis Neuss hatten.

In der Zeit vom 31.12.2014, 18:00 Uhr bis 01.01.2015, 06:00 Uhr, muss­ten die Ordnungshüter ins­ge­samt 188 Einsätze (Vorjahr 132) bewältigen.

Gesunken im Verhältnis zum Vorjahr ist die Anzahl der Brände. 6 Fälle (Vorjahr = 22) wur­den in die­ser Nacht bekannt, in denen neben Müllcontainern und Kleidercontainern auch ein paar Sträucher und Hecken in Mitleidenschaft gezo­gen wurden.

Auf der Neusser Furth brannte in einer Kleingartenanlage eine Gartenlaube voll­kom­men aus. Ursache hier­für war ver­mut­lich ein Feuerwerkskörper. Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt. Ob es sich hier­bei um vor­sätz­li­che oder fahr­läs­sige Delikte han­delt, kann der­zeit noch nicht gesagt werden.

12 Ruhestörungen wur­den durch die Bürger im Rhein-​Kreis gemel­det (Vorjahr = 20). In 8 Fällen (Vorjahr: 15) muss­ten die Einsatzkräfte Streitigkeiten schlich­ten. Hierbei spielte sicher­lich auch der Alkoholkonsum eine Rolle.

Im Rahmen eines Einsatzes in einer Gaststätte in Neuss fan­den die Beamten bei einem der Kontrahenten (20 Jahre alt) Betäubungsmittel auf. Neben einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wurde gegen eine wei­tere Person im Alter von 25 Jahre eine Anzeige wegen Unterschlagung gefer­tigt. Der 25-​jährige ver­hielt sich zudem unko­ope­ra­tiv, so dass er den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbrachte.

Die Anzahl der hilf­lo­sen Personen ist annä­hernd gleich geblie­ben. Während zum letz­ten Jahreswechsel noch 5 Personen als hilf­los auf­ge­fun­den wur­den, so waren es in die­sem Jahr 4. Eine die­ser Personen wurde dem Polizeigewahrsam zuge­führt, eine wei­tere wurde „nach Hause beglei­tet”, eine musste zur wei­te­ren Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht wer­den und die letzte Person konnte ihren Heimweg alleine fortsetzen.

Auch in der Silvesternacht bra­chen Straftäter in Häuser ein. Während im Vorjahr 9 Fälle bekannt wur­den, waren es in die­ser Silvesternacht 11 Fälle.

Die Verkehrslage war im Rhein-​Kreis unauf­fäl­lig. Bei den gemel­de­ten Unfällen blieb es bei Sachschäden (3 im Vorjahr 5).

Bei den ange­kün­dig­ten Kontrollen wur­den hin­sicht­lich Alkoholkonsum 3 Personen auf­fäl­lig. Zwei der Kontrollierten muss­ten sich von ihrem Führerschein tren­nen, wäh­rend ein Fahrzeugführer sich noch im Ordnungswidrigkeitenbereich bewegte. Im Vorjahr waren 2 Autofahrer auf­ge­fal­len, die zu tief ins Glas geschaut hatten.

In Rommerskirchen kam es zu einem tra­gi­schen Vorfall, bei dem ein Mann töd­lich ver­letzt wurde.

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