Rheinbahn – Neues Jahr, neue Preise, neue Nummern

Neuss – Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) werden zum 1. Januar 2015 die Ticketpreise um durchschnittlich 3,8 Prozent angehoben.

Die beiden wichtigsten Änderungen für die Kunden der Rheinbahn: In Düsseldorf ändert sich die Preisstufe von A2 auf A3 für alle Zeitkarten; beim Ticket1000 fällt die Mitnahmemöglichkeit von Erwachsenen weg:

Die Preisstufe A3 wird in fünf Städten im VRR (Düsseldorf, Wuppertal, Essen, Dortmund und Bochum) eingeführt, weil diese Ballungsräume ein deutlich stärkeres Nahverkehrsangebot haben. Das zeigt sich besonders an dem dichten Takt, dem umfangreichen Bus- und Bahnnetz und den aufwändigen Stadtbahnsystemen. Die Chipkarte der Abonnenten wird automatisch von A2 auf A3 umgestellt. Barkäufer müssen die Kundenkarte austauschen, wenn sie ihre neue Wertmarke im KundenCenter oder bei den Vertriebspartnern kaufen.

Beim Ticket1000 entfällt die Möglichkeit, einen weiteren Erwachsenen kostenlos mitzunehmen. Wie bisher können nach 19 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ganztägig bis zu drei Kinder unter 15 Jahren mitfahren. Achtung: Diese Änderung gilt nicht für das Firmen- Ticket!

Fahrgästen, die diese Vorteile nicht missen möchten, bietet die Rheinbahn vom 1. Januar bis zum 31. März 2015 ein „SchnupperAbo“ an: Das Ticket2000 gibt es für diese drei Monate zum Preis des Ticket1000. Hier kommt als Zusatzleistung noch die Erweiterung des Geltungsbereiches auf Preisstufe D, Region Nord oder Süd, hinzu.

Bar gekaufte Tickets bis Ende März 2015 gültig
Alle Tickets mit dem alten Tarif sind bei der Rheinbahn noch bis Ende März 2015 gültig. Das gilt für EinzelTickets, 4erTickets, TagesTickets, GruppenTickets und ZusatzTickets aller Preisstufen. Für Fahrgäste, die Tickets mit dem alten Tarif auf Vorrat gekauft haben, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Fahren: Alte Tickets können die Kunden bis zum 31. März 2015 noch ganz normal nutzen und in Bus und Bahn „abfahren“.

2. Tauschen: Die Fahrgäste können die alten Tickets bis zum 31. Dezember 2017 in allen KundenCentern und bei einigen Vertriebspartnern gegen Fahrscheine mit dem neuen Tarif umtauschen. Sie zahlen dafür lediglich den Differenzbetrag.

Mit Jahreswechsel ändert sich auch die „Schlaue Nummer“ in 01806 50 40 30 (0,20 Euro pro Anruf aus dem dt. Festnetz; Mobilfunk max. 0,60 Euro pro Anruf). Sie ist günstiger für die Kunden, da sie nicht nach Dauer des Gesprächs, sondern nur einmal pro Gespräch einen geringen Betrag zahlen.

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