Rheinbahn – Neues Jahr, neue Preise, neue Nummern

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Im Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr (VRR) wer­den zum 1. Januar 2015 die Ticketpreise um durch­schnitt­lich 3,8 Prozent angehoben. 

Die bei­den wich­tigs­ten Änderungen für die Kunden der Rheinbahn: In Düsseldorf ändert sich die Preisstufe von A2 auf A3 für alle Zeitkarten; beim Ticket1000 fällt die Mitnahmemöglichkeit von Erwachsenen weg:

Die Preisstufe A3 wird in fünf Städten im VRR (Düsseldorf, Wuppertal, Essen, Dortmund und Bochum) ein­ge­führt, weil diese Ballungsräume ein deut­lich stär­ke­res Nahverkehrsangebot haben. Das zeigt sich beson­ders an dem dich­ten Takt, dem umfang­rei­chen Bus- und Bahnnetz und den auf­wän­di­gen Stadtbahnsystemen. Die Chipkarte der Abonnenten wird auto­ma­tisch von A2 auf A3 umge­stellt. Barkäufer müs­sen die Kundenkarte aus­tau­schen, wenn sie ihre neue Wertmarke im KundenCenter oder bei den Vertriebspartnern kaufen.

Beim Ticket1000 ent­fällt die Möglichkeit, einen wei­te­ren Erwachsenen kos­ten­los mit­zu­neh­men. Wie bis­her kön­nen nach 19 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ganz­tä­gig bis zu drei Kinder unter 15 Jahren mit­fah­ren. Achtung: Diese Änderung gilt nicht für das Firmen- Ticket!

Fahrgästen, die diese Vorteile nicht mis­sen möch­ten, bie­tet die Rheinbahn vom 1. Januar bis zum 31. März 2015 ein „SchnupperAbo“ an: Das Ticket2000 gibt es für diese drei Monate zum Preis des Ticket1000. Hier kommt als Zusatzleistung noch die Erweiterung des Geltungsbereiches auf Preisstufe D, Region Nord oder Süd, hinzu.

Bar gekaufte Tickets bis Ende März 2015 gül­tig
Alle Tickets mit dem alten Tarif sind bei der Rheinbahn noch bis Ende März 2015 gül­tig. Das gilt für EinzelTickets, 4erTickets, TagesTickets, GruppenTickets und ZusatzTickets aller Preisstufen. Für Fahrgäste, die Tickets mit dem alten Tarif auf Vorrat gekauft haben, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Fahren: Alte Tickets kön­nen die Kunden bis zum 31. März 2015 noch ganz nor­mal nut­zen und in Bus und Bahn „abfah­ren“.

2. Tauschen: Die Fahrgäste kön­nen die alten Tickets bis zum 31. Dezember 2017 in allen KundenCentern und bei eini­gen Vertriebspartnern gegen Fahrscheine mit dem neuen Tarif umtau­schen. Sie zah­len dafür ledig­lich den Differenzbetrag.

Mit Jahreswechsel ändert sich auch die „Schlaue Nummer“ in 01806 50 40 30 (0,20 Euro pro Anruf aus dem dt. Festnetz; Mobilfunk max. 0,60 Euro pro Anruf). Sie ist güns­ti­ger für die Kunden, da sie nicht nach Dauer des Gesprächs, son­dern nur ein­mal pro Gespräch einen gerin­gen Betrag zahlen.

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