Bundespolizei gelingt Schlag gegen orga­ni­sierte Bande von Gepäckdieben

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Sankt Augustin, Düsseldorf, Köln (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Bundespolizei – Bundespolizei gelingt Schlag gegen orga­ni­sierte Bande von Gepäckdieben Sechs Bandenmitglieder ver­haf­tet Mehrere Hunderttausend Euro Schaden
Die Bundespolizei ist gegen eine orga­ni­sierte Bande von Gepäckdieben vor­ge­gan­gen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wur­den heute mor­gen (18.12.2014) sie­ben Wohnungen im Raum Düsseldorf, Köln, Erkrath und Meerbusch durch­sucht. Dabei hat die Bundespolizei sechs Beschuldigte ver­haf­tet und umfang­rei­ches Beweismaterial sicher­ge­stellt. Die Schadenssumme beträgt min­des­tens 300.000 Euro.

Die sechs Männer im Alter von 26 bis 44 Jahren stam­men aus dem nord­afri­ka­ni­schen Raum und ste­hen im drin­gen­den Verdacht in min­des­tens 80 Fällen gemein­schaft­lich Gepäckdiebstähle began­gen zu haben. Dabei sol­len die Täter bun­des­weit vor­wie­gend an Bahnhöfen und Flughäfen gestoh­len haben.

Die Bande traf sich an den o.a. Tatorten, hatte Blickkontakt unter­ein­an­der, suchte poten­zi­elle Opfer aus und sprach das wei­tere Vorgehen tele­fo­nisch ab. Bei einer güns­ti­gen Tatgelegenheit schlu­gen die Täter zu. Die Opfer wur­den durch bestimmte Vorgehensweisen (Ansprechen) abge­lenkt und durch einen ande­ren Täter bestoh­len. Die Tathandlung wurde im Regelfall durch einen wei­te­ren Täter aus der Distanz abge­si­chert, der mit den ande­ren Telefonkontakt hatte. Bei den Geschädigten han­delte es ich über­wie­gend um Touristen aus China, Korea und Japan, da den Täter bekannt war, dass Touristen aus die­sen Ländern häu­fig grö­ßere Mengen Bargeld mitführen.

Auf die Spur der Bande kam die Bundespolizei durch die Festnahme von zwei Gepäckdieben im ver­gan­ge­nen Sommer in Düsseldorf. Durch akri­bi­sche Ermittlungsarbeit konn­ten schließ­lich nach und nach die Bandenmitglieder iden­ti­fi­ziert wer­den, so dass die Bundespolizei heute zugriff.

Alle Beschuldigten, wie auch die bei­den alge­ri­schen Haupttäter (43 und 44 Jahre) gin­gen der Bundespolizei ins Netz und wer­den nun dem Haftrichter vor­ge­führt. Ihnen dro­hen Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren. Unter den heute sicher­ge­stell­ten Gegenständen befan­den sich u.a. zahl­rei­che hoch­wer­tige Kameras, Smartphones, Uhren, Reisekoffer u.v.m..

Bei dem erfolg­rei­chen Großeinsatz waren heute mor­gen rund 200 Bundespolizeibeamte im Einsatz. Der Bande wer­den im Übrigen wei­tere meh­rere Hundert Diebstahlshandlungen vor­ge­wor­fen. Die Ermittlungen dau­ern an.

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