Dormagen: Zons-​Inspektion des Bürgermeisters – Schützen pla­nen Ständebaum und Sitztribüne

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Dormagen-​Zons – Zu einem Inspektionsrundgang durch Zons luden Vertreter der ört­li­chen Vereine jetzt Bürgermeister Erik Lierenfeld ein. 

Dabei ging es um Zukunftsvorhaben für die Zollfeste. So plant die St.-Hubertus-Schützengesellschaft einen Ständebaum am Schweinebrunnen und will den gegen­über­lie­gen­den Wall auf eigene Kosten in eine Naturtribüne mit Sitzstufen ver­wan­deln. In der Aue unter­halb des Rheinturms, wo der Orkan „Ela“ viele Spuren der Verwüstung hin­ter­las­sen hat, wol­len die Schützen zudem land­schafts­ge­rechte Bäume anpflanzen.

Foto: Stadt
Foto: Stadt

Das ist ein Riesen-​Engagement zur Verschönerung des Ortes“, bedankte sich der Bürgermeister bei Schützenchef Peter Norff. Über einen neuen Anlauf, in Zons einen Weihnachtsmarkt in Verbindung mit der leben­den Krippe zu eta­blie­ren, den­ken die Ortsvereine eben­falls nach. Die Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft (SVGD) wird im neuen Jahr zu einem Gespräch über die­ses Thema und über die Zukunft des Maitanzes einladen.

Von dem ehren­amt­li­chen Denkmalschutzbeauftragten Karl-​Heinz Stumps wurde bei dem Rundgang das Problem der bis­her nicht öffent­li­chen Toilette in der Tourist-​Info ange­spro­chen. Hier sagte die SVGD kurz­fris­tige Abhilfe zu. Ab März soll die Toilette zunächst in einer drei­mo­na­ti­gen Testphase für alle Zons-​Besucher wäh­rend der nor­ma­len Öffnungszeiten von außen durch den Kräutergarten zugäng­lich sein.

Auch auf sanie­rungs­be­dürf­tige und ver­un­rei­nigte Sitzbänke mach­ten die Vereine auf­merk­sam. An der Pumpe auf dem Hospitalplätzchen soll die Holzverkleidung kurz­fris­tig neu lackiert wer­den. Dringenden Handlungsbedarf sieht der Denkmalschutzverein Zons bei dem Wachhäuschen an der west­li­chen Stadtmauer, des­sen Dachbalken und Ziegeln marode sind. Zusätzliche Abfallbehälter wünschte sich Angelika Dappen von den Kultur- und Heimatfreunden in der Altstadt. Gemeinsam appel­lie­ren die Vereine auch an die Anwohner, hier regel­mä­ßíg zu keh­ren. Aus der gebüh­ren­pflich­ti­gen Straßenreinigung ist der ver­win­kelte Altstadtbereich ausgenommen.

Positiv bewer­te­ten alle Beteiligten die inzwi­schen gefun­dene Lösung bei der Besetzung der Tourist-​Info an Wochenenden und Feiertagen. Neben dem Heimat- und Verkehrsverein sind auch die Kultur- und Heimatfreunde seit die­sem Jahr daran betei­ligt. „Die Zusammenarbeit hat sich inzwi­schen gut ein­ge­spielt“, so Vorstandsmitglied Karl Kress. Den Speicher der Tourist-​Info kön­nen sich die Kultur- und Heimatfreunde jetzt her­rich­ten, um dort die Kostüme der leben­den Krippe unterzubringen.

Mit ehren­amt­li­chem Einsatz betreut der Verein ab sofort einen offe­nen Bücherschrank in der Tourist-​Info. Jeder kann sich dort kos­ten­los Bücher zum Lesen mit­neh­men und eigene, nicht mehr benö­tigte Bände hin­ein­stel­len. „Auch das ist ein Angebot, das Zons für die Besucher noch ein Stück sym­pa­thi­scher macht“, so der Bürgermeister. Der Kulturausschuss hatte die­sen Bücherschrank auf Antrag von Kress beschlossen.

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