Dormagen: Küchenbrand – Nachbarn hör­ten recht­zei­tig die Rauchmelder

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Straberg – Die Rauchmelder in ihrer Wohnung ret­te­ten einer Strabergerin am Samstag ver­mut­lich das Leben. 

Nachbarn hör­ten die Geräte gegen 23 Uhr im ers­ten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Winand-​Kayser-​Straße piep­sen. Die Mieterin hatte den Küchenherd nicht abge­schal­tet. Dort schwelte Essen in einer Pfanne. Sie selbst war in der Zwischenzeit ein­ge­schla­fen und wurde weder von den Alarmsignalen noch von den tücki­schen Rauchgasen geweckt.

Als die Feuerwehr ein­traf, roch es schon auf der Straße leicht nach ver­brann­tem Essen. Die Helfer klin­gel­ten und klopf­ten an der Wohnungstür. Von drin­nen kam keine Reaktion. Es war jedoch Licht aus den Fenstern zu sehen.

[Rauchmelder 468x240]

Mit einer Steckleiter stie­gen Mitglieder des Löschzugs Straberg dann auf den Balkon und konn­ten von dort durch die unver­schlos­sene Tür in die Wohnung gelan­gen. Sie fan­den die Mieterin tief schla­fend vor. Wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchgasvergiftung wurde sie ins Krankenhaus gebracht. Die Helfer nah­men die glim­mende Pfanne vom Herd und lüf­te­ten die Wohnung.

Dank der Rauchmelder konnte zum Glück Schlimmeres ver­hü­tet wer­den. Nicht aus­zu­den­ken, wenn sich die Rauchgase noch län­ger in der Wohnung hät­ten aus­brei­ten kön­nen“, sagt Feuerwehrleiterin Sabine Voss. Neben dem Löschzug Straberg waren auch die bei­den Löschzüge Nievenheim und Delhoven sowie die Berufsfeuerwehr im Einsatz.

Die Feuerwehr rät gerade in der Adventszeit noch ein­mal zu beson­de­rer Vorsicht mit bren­nen­den Kerzen. „Und wer noch nach einem sinn­vol­len Weihnachtsgeschenk sucht, der sollte auch ein­mal über Rauchmelder nach­den­ken“, emp­fiehlt die Leiterin.

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