Jüchen: Jugendfeuerwehr fei­ert run­den Geburtstag

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Als am 16.12.1994 um 19 Uhr der dama­lige Gemeindebrandmeister Hans-​Joachim Bauschke Kreisbrandmeister Hubert Döhmen, Gemeindedirektor Heinrich Spelthahn, des­sen Vertreter Karl-​Heinz Strerath sowie Bürgermeister Rudi Schmitz begrüßte, konnte nie­mand ahnen, dass die in die­ser Zusammenkunft gegrün­dete Jugendfeuerwehr auch 20 Jahre spä­ter noch Bestand haben würde.

Foto: Feuerwehr
Foto: Feuerwehr

Damals star­te­ten die jun­gen Florianer mit 25 Jugendlichen, heute zählt man im Schnitt ca. 30 bis 40 Jugendfeuerwehrmitglieder. „Die Anzahl ist immer abhän­gig davon, wie viele dann tat­säch­lich in die aktive Wehr wech­seln. In 2014 konn­ten immer­hin 7 Mitglieder den Übergang antre­ten“, so der amtie­rende Gemeindejugendfeuerwehrwart Julian Jungheim.

In Sachen Jugendarbeit ist vie­les in den Jahren gleich geblie­ben. Änderungen haben sich aller­dings bei der Fahrzeugtechnik und den per­sön­li­chen Ausrüstungsgegenständen erge­ben. Während die ers­ten Jugendfeuerwehrmitglieder noch im „Blaumann” übten, sind die heu­ti­gen Schützlinge mit den auf Bundesebene ein­heit­li­chen, in blau-​organge gehal­te­nen, Jugendfeuerwehr-​Parkas aus­ge­stat­tet, ver­fü­gen über Helme mit Visieren und Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen.

Innerhalb von 20 Jahren haben so über 200 Jugendfeuerwehrmitglieder ihre ers­ten Schritte in Sachen Feuerwehr auf diese Weise gelernt”, so der stell­ver­tre­tende Gemeindejugendfeuerwehrwart Timo Landers. „Viele der ehe­ma­li­gen Jugendlichen sind nach ihrer Übernahme in die Aktive Wehr wei­ter­hin aktive Feuerwehrmitglieder geblie­ben und heute teil­weise bereits in Führungspositionen bei der Jüchener Wehr”.

Timo Landers weiß, wovon er spricht, denn sowohl er, als auch Julian Jungheim stam­men selbst aus der Jugendfeuerwehr und waren vor ihrer Laufbahn in der Feuerwehr jah­re­lang Mitglied.

Und so zäh­len die Worte zur Gründung der Jugendwehr damals wie auch heute: „Wer in Jugendarbeit inves­tiert, inves­tiert rich­tig“, so der dama­lige Kreisbrandmeister Döhmen.

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