Neuss: 5‑Zentner-​Bombe in Weckhoven gefun­den – Bombe wird Freitag Vormittag entschärft

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Neuss-​Weckhoven – Eine 5‑Zentner schwere Flieger­bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Weckhoven an der Hülchrather Straße gefun­den worden. 

2014-12-11_Ne_fliegerbombeDie Bombe wird am Freitag, 12. Dezember 2014, ab ca. 11 Uhr von Mitarbeitern des Kampfmittelbeseiti­gungsdienstes der Bezirksregierung Düssel­dorf entschärft.

Betroffen sind rund 2800 Anwohnerinnen und Anwohner, meh­rere Kindergärten, eine Grundschule, eine Kleingartenanlage und einige klei­nere Geschäfte und Betriebe. Die Polizei wird am Freitag ge­meinsam mit dem Ordnungsamt und dem Amt für Verkehrsangelegenheiten die Zufahrten in das Wohngebiet sperren.

Davon be­troffen sind die Hoistener Straße, Greven­broicher Straße, Am Lindenplaz, die Weckhovener Straße, Hülchrather Straße, Gohrer Straße, Lichtenberg Straße sowie zahl­rei­che Anwohnerstraßen.

Rund 900 Anwohner, die in einem enge­ren Ge­fahrenbereich (Bereich A) von rund 250 Meter um die Fundstelle woh­nen, wer­den mit Flugblättern und Lautsprecherwagen der Polizei infor­miert, dass sie ihre Wohnungen und Gebäude bis spä­tes­tens 10 Uhr kom­plett räu­men müssen.

1900 Personen im erwei­ter­ten, etwa 500 Meter gro­ßen, Gefah­renbereich (Bereich B) wer­den aufge­fordert, sich „luft­schutz­mä­ßig“ zu ver­halten, das heißt insbe­sondere sich nicht im Freien, son­dern im Gebäude auf der abge­wand­ten Gebäudeseite und nicht im Dachgeschoss aufzuhalten.

Gehunfähige Personen kön­nen die Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes unter der Rufnummer 02131/​1350 oder 02131–19222 in Anspruch neh­men. Eine Aufenthaltsmöglichkeit für Personen, die ihre Wohnungen ver­lassen müs­sen, ist ab 9 Uhr bis zur „Entwarnung“ in der Mehrzweckhalle Weckhoven, Am Kirsch­bäumchen gegeben.

Die Bombenentschärfung hat auch Auswirkungen auf den ÖPNV, so sind 10 Uhr einige Buslinien (854 und 844) betrof­fen. Bis etwa 10.30 Uhr kann noch zuge­stie­gen, nicht aber im Ge­fahrenbereich aus­ge­stie­gen wer­den, um das Gebiet zu verlassen.

Nach Entschärfung der Bombe wer­den die Anlieger mit Laut­sprecherwagen und durch Radiodurchsagen infor­miert. Alle Bürgerinnen und Bürger wer­den gebe­ten, über alle Maßnah­men auch hör- und seh­be­hin­derte Nachbarn und Personen mit schlech­ten Sprachkennt­nissen zu informieren.

Für Bürgerinnen und Bürger, die noch wei­tere Fragen zur Bom­benentschärfung haben, hat die Stadt ein Info-​Telefon einge­richtet. Dieses ist unter den Nummern 02131/​905801, 905802, 905803 und 905804 zu erreichen.

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