Neuss: Bombenfund im Dreikönigen-​Viertel – Buslinien 843, 844, 848, 869, 872, 873 und 877 betroffen

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Neuss – Eine 5‑Zentner schwere ame­ri­ka­ni­sche Flieger­bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist im Neusser Dreikönigen-​Viertel bei Bauarbeiten auf dem Gelände des ehe­ma­li­gen Finanzamtes auf der Schillerstraße gefun­den worden. 

Die Bombe wird heute ab ca. 18.30 Uhr von Mitarbei­tern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düssel­dorf entschärft.

2014-12-08_Ne_Fliegerbombe
Grafik: Stadt

Direkt betrof­fen sind rund 3300 Anwohner und zahl­rei­che Betriebe sowie die Bahnstrecke Neuss – Köln. Die Polizei wird ge­meinsam mit dem Ordnungsamt und dem Amt für Verkehrsangelegenheiten viele Zufahrten in das Dreikönigenviertel sperren.

Davon be­troffen sind unter ande­rem Teile der Hauptverkehrsstraßen Weberstraße, Weingartstraße, Schillerstraße, Goethestraße und An der Obererft sowie zahl­rei­che Anwohnerstraßen wie Körnerstraße, Goethestraße, Carossastraße, Fontanestraße, Arndtstraße, Mörikestraße, Lessingstraße, Heinestraße, Droste-​Hülshoff-​Straße und Hölderlinstraße.

Rund 900 Anwohner, die im enge­ren Ge­fahrenbereich von 250 Metern um die Fundstelle woh­nen, wer­den mit Flugblättern infor­miert, dass sie ihre Wohnungen und Gebäude kom­plett räu­men müs­sen. Personen im erwei­ter­ten Gefahrenbereich von 500 Metern wer­den aufge­fordert, sich „luft­schutz­mä­ßig“ zu ver­hal­ten, das heißt insbe­sondere sich auf der abge­wand­ten Gebäudeseite und nicht im Dachgeschoss oder im Freien aufzuhalten.

Gehunfähige Personen kön­nen die Hilfe der Rettungsdienste unter der Rufnummer 02131/​19222 in Anspruch neh­men. Eine Aufenthaltsmöglichkeit für Personen, die ihre Wohnungen ver­lassen müs­sen, ist ab 17 Uhr bis zur „Entwarnung“ in der Turn­halle der Maximilian-​Kolbe-​Schule, Bergheimer Straße 213, 41464 Neuss, gegeben.

Die Bombenentschärfung hat auch Auswirkungen auf den ÖPNV, so sind die Buslinien 843, 844, 848, 869, 872, 873 und 877 durch das Dreikönigen-​Viertel betroffen.

Die Haltestellen Pomona, Schulzentrum Stifterstraße und Weingartstraße kön­nen wäh­rend der Sperrung nicht ange­fah­ren wer­den. Darüber hin­aus fährt die Linie 848 stadt­ein­wärts auf­grund der Umleitungsstrecke die Haltestelle Moselstraße nicht an. Stadtauswärts fah­ren die Linien über die Bergheimer Straße, stadt­ein­wärts über den Konrad-​Adenauer-​Ring und die Jülicher Landstraße. Ab 18 Uhr kön­nen Fahrgäste an den betrof­fe­nen Haltestellen nur noch ein­stei­gen, nicht mehr aus­stei­gen. Ab 18.30 Uhr gilt die Komplettsperrung.

Nach Entschärfung der Bombe wer­den die Anlieger mit Laut­sprecherwagen und durch Radiodurchsagen infor­miert. Alle Bürgerinnen und Bürger wer­den gebe­ten, über alle Maßnah­men auch hör- und seh­be­hin­derte Nachbarn und Personen mit schlech­ten Sprachkennt­nissen zu informieren.

Für Bürgerinnen und Bürger, die noch wei­tere Fragen zur Bombenentschärfung haben, hat die Stadt ein Info-​Telefon ein­gerichtet. Dieses ist unter den Nummern 02131/​905801, 905802, 905803 und 905804 zu erreichen.


SWN:
Im Neusser Dreikönigenviertel ist heute eine 5‑Zentner Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefun­den wor­den. Die Entschärfung fin­det noch heute Abend statt. Von der Sperrung des Gebietes sind auch Buslinien der Stadtwerke Neuss betroffen.

Hier die ent­spre­chen­den Infos: Die Buslinien 843,844 und 848 sind von der Sperrung betrof­fen und wer­den umge­lei­tet. Ab 18.00 Uhr kann an den betrof­fe­nen Haltestellen nur noch ein­ge­stie­gen und nicht mehr aus­ge­stie­gen wer­den. Wenige Minuten spä­ter gilt dann die Vollsperrung und die Entschärfung soll beginnen.

Stadteinwärts kön­nen die Haltestellen Pomona, Schulzentrum, Stifterstraße und Weingartstraße nicht ange­fah­ren wer­den. Die Haltestelle Moselstraße kann nicht ange­fah­ren wer­den. Die Umleitungsstrecke führt über den Konrad-​Adenauer-​Ring, Jülicher Landstraße und Jülicher Str.

Stadtauswärts ist die Linie 848 betrof­fen. Hier wird eine Umleitung über die Bergheimer Straße gefah­ren. Die Haltestellen Schulzentrum, Stifterstraße und Weingartstraße kön­nen nicht ange­fah­ren werden.

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