Rommerskirchen: Amprion Entscheidung – Standort Evinghoven wird nicht wei­ter verfolgt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Erleichtert zeigte sich Bürgermeister Dr. Martin Mertens über die Entscheidung des Netzbetreibers Amprion, den Großkonverter nicht in Rommerskirchen bauen zu wollen.

Von Amprion wird nun ein Standort in Kaarst favo­ri­siert. Die dor­tige Dreiecks-​Fläche liegt zwi­schen Autobahn, Landstraße und Bahnstrecke und weist die mit Abstand höchste Entfernung von der geschlos­se­nen Wohnbebauung auf.

In der Kreisgemeinschaft war früh klar, dass das Kriterium für den Konverterstandort nur der größt­mög­li­che Abstand zur Bevölkerung sein kann. Der zunächst von Amprion ins Spiel gebrachte Standort Rommerskirchen Evinghoven hätte zu einer deut­lich grö­ße­ren Belastung der Bevölkerung geführt. Rat, Verwaltung aber auch die Bürgerinitiativen konn­ten gegen­über der Firma Amprion deut­lich machen, dass diese Belastung nicht hin­nehm­bar sei.

Dennoch muss nun sicher gestellt wer­den, dass der Standort Kaarst – die soge­nannte „Dreiecksfläche“ – nun auch tat­säch­lich rea­li­siert und nicht der Alternativstandort Dormagen Gohr aus­ge­wählt wird. Dieser grenzt auch an Rommerskirchener Gemeindegebiet und wiese eine deut­li­che grö­ßere Nähe zur Wohnbevölkerung auf.

Gemeinsam mit mei­nem Dormagener Bürgermeisterkollegen Erik Lierenfeld haben wir des­halb den Regionalrat auf­ge­for­dert, alle Schritte zu unter­neh­men, um den Standort Kaarst – Dreiecksfläche zu ermög­li­chen.“, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

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