Neuss: Neugestaltung des west­li­chen Freithofes

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Anwohner, Anlieger und Eigentümer sowie inter­es­sierte Bürgerinnen und Bürger sind ein­ge­la­den, sich bei der Neugestaltung des west­li­chen Freithofes am Donnerstag, 11. Dezember 2014, 19 Uhr, im Ratssaal des Neusser Rat­hauses, Eingang 3, mit einzubringen. 

Ich freue mich auf Ihre Anregungen, Hinweise und Wünsche für die Vervollständigung der Umgestaltung des Freithofes“, sagt Baudezernent Christoph Hölters. Der Rat der Stadt Neuss hat in sei­ner Sitzung am ver­gan­ge­nen 24. Oktober beschlos­sen, die Umgestaltung des Platzes mit den betrof­fe­nen Bürgerinnen und Bürgern zu dis­kutieren. Die Verwaltung hat hierzu zwei Vorentwürfe erarbeitet.

Der Freithof wurde 1999 nur teil­weise im Bereich Zeughaus/​Markt nach den Plänen von Georg Penker umge­stal­tet. Der west­li­che Platzbereich zwi­schen dem dama­li­gen Gebäude einer Bank und dem Münster wurde sei­ner­zeit aus Kosten­gründen nicht in die Umbaumaßnahme ein­be­zo­gen, wodurch eine Trennung in zwei unter­schied­li­che Plätze entstand.

Der west­li­che Teil befand sich seit­dem – trotz der zen­tra­len und bedeu­ten­den Lage am Quirinusmünster – in einem wenig beach­te­ten Zustand. Mit der Ansiedlung und Nutzung der Fläche durch einen Biergarten wurde ver­sucht, diese Situation zu verbessern.

In der Mitte der Fläche befin­det sich eine alte, über­wie­gend unter­ir­di­sche, ehe­mals öffent­li­che Toilettenanlage, die ent­fernt wer­den muss. Sie wird der­zeit von der Gastronomie als Lagerraum genutzt. In die­sem west­li­chen Platzbereich befin­den sich rund 25 öffent­li­che Parkplätze, die über­wie­gend dem Anwohnerparken vor­be­hal­ten sind. Die Straßen die­nen zudem der Erschließung pri­va­ter Stellplätze und der Anlieferung der angren­zen­den Geschäfte und Gastronomien.

Am Pfingstmontag 2014 hat das Sturmtief „Ela“ so starke Beschädigungen an den Platanen im west­li­chen Platzbereich ange­rich­tet, dass diese gefällt wer­den muss­ten. Dadurch hat sich der opti­sche Charakter der Fläche grund­le­gend ver­än­dert. Der Platzbereich wird nun wie­der durch das Münster geprägt.

Die bis­he­rige Planung für den west­li­chen Platzbereich stellte auf die den Platz domi­nie­ren­den Platanen ab, mit einer Bier­gartennutzung unter „schat­ti­gen Bäumen“ Durch die oben genann­ten geän­der­ten Rahmenbedingungen ist diese Ziel­richtung nicht mehr mög­lich. Daher soll nun den neuen Rahmenbedingungen mit einer Umgestaltung Rechnung getra­gen wer­den, die den Platz wie­der als Einheit erle­ben lässt.

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