Neuss/​Dormagen: Enkeltrick – Die Telefone stan­den nicht still

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Dormagen (ots) – Bei der Polizei lie­fen am Dienstagnachmittag (2.12.) die Drähte heiß. Innerhalb von zwei Stunden, zwi­schen 13 und 15 Uhr, mel­de­ten sich fünf Personen bei der Einsatzleitstelle und berich­te­ten von Enkeltrickbetrügern, die sie ange­ru­fen und Geld ver­langt hatten.

Es han­delte sich in allen Fällen um eine weib­li­che Anruferin, die sich mal als Tochter oder Cousine und mal als Frau des Enkels aus­gab. Das Anliegen war immer das­selbe, näm­lich die Bitte Geld zu beschaf­fen und zu übergeben.

In einem Fall gab die ver­meint­li­che Tochter vor, in einer Stunde vor­bei­kom­men zu wol­len, um ein Sparbuch abzu­ho­len. Dreister Weise for­derte sie, man möge schon ein­mal Kaffee und Kuchen bereitstellen.

Vier der Anrufe erreich­ten Neusser Bürgerinnen und Bürger ein Telefonat ging in Dormagen ein.

Dass die Betrüger am Argwohn ihrer Opfer schei­ter­ten zeigt, dass inzwi­schen die meis­ten von der soge­nann­ten „Enkeltrick-​Masche” gehört haben und dem­entspre­chend vor­sich­tig sind.

Grundsätzlich gilt: Man sollte nicht auf Geldforderungen ein­ge­hen, die über Telefon gestellt wer­den. Egal, wie groß die ver­meint­li­che Notlage des angeb­li­chen Verwandten sein soll, es bleibt immer die Zeit für einen Rückruf, über eine ver­traute Telefonnummer.

Wer Opfer eines ver­such­ten Enkeltrickbetruges wird, sollte im aku­ten Fall unver­züg­lich den Notruf (110) wählen.

Die Erfahrungen der Polizei zei­gen, dass sich die Straftäter für einige Tage in einem bestimm­ten Gebiet auf­hal­ten. Es muss also damit gerech­net wer­den, dass es wei­tere Versuche geben wird.

Insbesondere die Angehörigen von allein­le­ben­den Seniorinnen und Senioren soll­ten mit den älte­ren Menschen über die Masche der Betrüger spre­chen und gei­m­ein­same Verhaltensweisen festlegen.

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