Rhein-​Kreis Neuss: Französische Gastronomie anno 1914 – BBZ-​Azubis gewin­nen Koch-Wettbewerb

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die ange­hen­den Köche aus dem zwei­ten Ausbildungsjahrgang am Berufsbildungszentrum (BBZ) Grevenbroich haben den Wettbewerb „Die fran­zö­si­sche Gastronomie 1914” für sich entschieden. 

Sie über­zeug­ten die acht­köp­fige Jury mit ihrer moder­nen Variante des fran­zö­si­schen Klassikers „Le cas­sou­let roti a l’en­vers”. Der Lammeintopf aus Südfrankreich wurde mit regio­na­len Zutaten krea­tiv wei­ter­ent­wi­ckelt. Die Siegergruppe aus vier Auszubildenden und zwei Lehrern gewann damit einen attrak­ti­ven Preis, den das „Institut fran­çais” ver­ge­ben hat: ein gemein­sa­mes Menü im Zwei-​Sterne-​Restaurant „Im Schiffchen” in Kaiserswerth.

Französische Küche im Berufsbildungszentrum Grevenbroich (von links): Generalkonsul Michel Giacobbi, Jürgen Steinmetz, Knud Hansen und Schülerin Giordana Gravagna. Foto: L.Berns/ Rhein-Kreis Neuss
Französische Küche im Berufsbildungszentrum Grevenbroich (von links): Generalkonsul Michel Giacobbi, Jürgen Steinmetz, Knud Hansen und Schülerin Giordana Gravagna. Foto: L.Berns/ Rhein-​Kreis Neuss

Der Wettbewerb „Die fran­zö­si­sche Gastronomie 1914” fand in der Mensa des BBZ Grevenbroich statt, das der Rhein-​Kreis Neuss an der Bergheimer Straße betreibt. Koch-​Auszubildende aus dem eige­nen Haus sowie aus den Krefelder Berufskollegs „Glockenspitz” und „Vera Beckers” berei­te­ten auf moderne Weise fran­zö­si­sche Gerichte von vor 100 Jahren vor. Die Veranstaltung wurde vom fran­zö­si­schen Sprachbüro für NRW und dem „Institut fran­çais Deutschland” initi­iert und von der Abteilung der beruf­li­chen Bildung im Schulministerium des Landes unterstützt.

Viele Spitzenrestaurants sind auf dem Land und gerade nicht in den Stadtzentren. Das zeigt, dass eine dezen­trale Lage kein Standortnachteil ist. Diese Aussage gilt nicht nur in der Gastronomie, son­dern auch für Berufskollegs”, sagte Knud Hansen, der stell­ver­tre­tende Schulleiter des BBZ Grevenbroich. Der Wettbewerb habe jeden­falls erfolg­reich auf die deutsch-​französischen Beziehungen auf­merk­sam gemacht.

Diese Tatsache lobte auch Frankreichs Generalkonsul in Düsseldorf, Michel Giacobbi, der zur Jury gehörte: „Wenn Liebe durch den Magen geht, dann ist uns heute ein wei­te­rer Beitrag zur Verständigung zwi­schen unse­ren Ländern gelun­gen.” Pierre Korzilius, Leiter des „Institut fran­çais” in Düsseldorf und Köln, sowie Vertreter aus Landesregierung, Bezirksregierung und Gastronomie ver­voll­stän­dig­ten das Preisgericht. 

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