Neuss: Schiffstaufe des neuen Aufsichts- und Arbeitsschiffes „Quirinus“

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Mit Sekt, Wasserfontäne und Trompetenklän­gen wurde jetzt das neue Aufsichts- und Arbeitsschiff Quirinus des Wasser- und Schifffahrtsamt Köln im Neusser Hafen getauft.

2014-11-28_Ne_Schiffstaufe-Quirinus
Foto: Stadt

Stellvertretender Bürgermeister Reiner Breuer betonte in sei­nem Grußwort die Bedeutung des Rheins und der Neuss-​Düs­seldorfer Häfen für Neuss. Die meist befah­rene Binnenschiff­fahrtsstraße in Europa ist die Lebensader des Wirtschafts- und Logistikstandortes der Stadt.

Neuss ist eine Hafen- und Han­sestadt. Schon die Römer erkann­ten die stra­te­gisch gute Lage der Stadt. Angesichts der immer wei­ter stei­gen­den Belastungen unse­rer Autobahnen, werde ich alles daran setz­ten, dass mehr Güterverkehr auf Schiffe und damit auf die Wasserstraße Rhein ver­legt wird“, so Breuer. Monsignore Wilfried Korfmacher taufte das Schiff auf den Namen „Quirinus“. Damit über­nimmt der Schutzpatron der Stadt jetzt auch beschüt­zende Funktion auf dem Wasser. Das 1,1 Millionen Euro teure Boot ersetzt die „Anger”, die nach 46 Dienstjahren in der Neusser Außenstelle aus­ge­mus­tert wird.

Die Quirinus, das neue Arbeitsschiff der Wasser- und Schiff­fahrtsverwaltung des Bundes, ist in der Einfahrt zum Neusser Hafen sta­tio­niert. Von dort aus kon­trol­liert das über 20 Meter lange Boot auf einem 30 Kilometer lan­gen Streckenabschnitt des Rheins von Zons bis zur Krefelder Stadtgrenze Schleusen und Brücken, Uferböschungen, Schifffahrtszeichen und schwim­men­den Anlagen. Es peilt das Gewässerbett und dient als Einsatzzentrale bei grö­ße­ren Havarien.

Ausgerüstet mit mo­dernster Technik von Radar bis AIS, ange­trie­ben von zwei 660 PS star­ken MAN, die auf zwei 5‑flügelige Festpropeller wir­ken erreicht die Quirinus eine Geschwindigkeit von 20 Km/​h er­reicht. Zur Ausstattung gehö­ren ein Bugstrahlruder, ein Schleppgeschirr, eine Schubschulter für Prahme, ein Echolot und eine Inlands ECDIS.

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