Neuss: Zeugenhinweise füh­ren Polizei auf die Spur des Tatverdächtigen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Im Abstand von nur knapp zehn Minuten gin­gen am Freitag (28.11.), gegen 5:30 Uhr, zwei Notrufe bei der Polizei ein. Zuerst mel­dete sich ein Zeuge aus dem Bereich Friedrichstraße Ecke Breite Straße. 

Er hatte vom Fenster aus beob­ach­tet, wie eine männ­li­che Person an einem Tor hebelte und sich unbe­fugt Zutritt zum Gartengrundstück ver­schaffte. Der Zeuge beschrieb den Täter als 1,80 Meter groß und beklei­det mit einer dunk­len Kappe, einer dunk­len Kapuzenjacke und einer Jeans. Der Unbekannte flüch­tete vor Eintreffen der Beamten.

Wenig spä­ter erreichte die Polizei die Meldung, dass jemand, auf den die Beschreibung zutraf, ver­sucht hatte, in ein Lokal an der Michaelstraße ein­zu­bre­chen. Nach Angaben des Zeugen hatte der Tatverdächtige ver­sucht, eine Tür auf­zu­he­beln. Kurz dar­auf erkannte er den Mann wie­der, als die­ser in einem schwar­zen BMW vom Tatort weg fuhr.

Geistesgegenwärtig merkte sich der Zeuge das Kennzeichen. Dieser wert­volle Hinweis ermög­lichte den ein­ge­setz­ten Polizeibeamten, den 43-​jährigen Neusser an sei­ner Anschrift auf­zu­su­chen und vor­läu­fig festzunehmen.

Der Tatverdächtige äußerte sich nicht zum Tatvorwurf des ver­such­ten Einbruchs in zwei Fällen. Er machte einen omi­nö­sen Unbekannten ver­ant­wort­lich, dem er kurz zuvor sein Auto gelie­hen habe. Im Fahrzeug fan­den die Beamten ein­bruchs­ty­pi­sche Werkzeuge.

Der poli­zei­be­kannte 43-​Jährige konnte mit die­ser Aussage nicht den Tatverdacht gegen sich aus­räu­men. Erschwerend kam hinzu, dass er angab, Drogen kon­su­miert zu haben. Zudem bestand gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichtes Lörrach.

Abgesehen von den ein­ge­lei­te­ten Strafverfahren, muss der Neusser zumin­dest nicht um seine Fahrerlaubnis ban­gen, er besitzt näm­lich keine. Auf der Polizeiwache ent­nahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Kriminalpolizei über­nahm die Ermittlungen

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