Dormagen: Schulsozialarbeiter kön­nen wei­ter­be­schäf­tigt werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Mit Freude nahm Bürgermeister Erik Lierenfeld die heu­tige Entscheidung der Landesregierung zur Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit zur Kenntnis. 

Damit sind drei sehr wich­tige Sozialarbeiterstellen, die bis­her bei uns gefähr­det waren, wei­ter gesi­chert und die Arbeit kann an den Schulen fort­ge­führt wer­den“, so der Bürgermeister. Insgesamt 17 Schulsozialarbeiter gibt es in Dormagen.

Drei die­ser Stellen wer­den aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes geför­dert. Sie droh­ten nach dem Auslaufen der Zuschüsse Ende 2015 weg­zu­fal­len. Die Schulleiter der Grundschule Burg Hackenbroich und der Bertha-​von-​Suttner-​Gesamtschule hat­ten sich des­halb schon besorgt an den Bürgermeister gewandt.

Einen „gro­ßen Verlust“ befürch­tete etwa der Gesamtschulleiter Dirk Rimpler. Er stellte dar, dass die dort ein­ge­setzte Sozialarbeiterin wert­volle Hilfe in Fällen von Schulunlust oder bei der Betreuung von ver­hal­tens­auf­fäl­li­gen Kindern leiste. Darüber hin­aus unter­stütze sie Eltern und Kinder bei den Kontakten zu Behörden, Vereinen und wei­te­ren Bildungseinrichtungen. Sie sei damit eine „aus­ge­spro­chen wich­tige Stütze unse­rer schu­li­schen Arbeit“ geworden.

Der Hackenbroicher Schulleiter Hans-​Joachim Reich schrieb über die dort tätige Sozialarbeiterin, dass sie vie­len Kindern im Schulalltag „aus der Isolation der Armut her­aus­ge­hol­fen“ habe.

Umso grö­ßer ist nun die Erleichterung dar­über, dass diese Menschen wei­ter beschäf­tigt wer­den kön­nen“, so der Bürgermeister. Das Land springt für den Bund in die Förderung ein. Es über­nimmt 60 Prozent der Kosten, den übri­gen Anteil soll der Rhein-​Kreis Neuss über­neh­men. Bis min­des­tens 2017 erhal­ten damit alle Beteiligten Planungssicherheit.

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