Aktuelle Warnung vor Crypto-​Locker Attacken mit Lösegeldforderungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – (RadarServices) Die IT euro­päi­scher Unternehmen und Privatpersonen wird der­zeit von mas­si­ven Angriffswellen mit soge­nann­ten „Crypto-​Lockern“ heimgesucht. 

Crypto-​Locker sind Schadprogramme, die sofort mit der Verschlüsselung aus­ge­wähl­ter Dateien begin­nen, sobald ein PC oder Laptop ver­seucht wird. Diese Verschlüsselung trifft auch Netzlaufwerke (d.h. gemein­same Laufwerke in Unternehmen), zu denen der Mitarbeiter Zugriff hat.

Um die Daten zu ent­schlüs­seln, for­dert das Schadprogramm zur Zahlung eines Lösegeldes (in den der­zeit bekann­ten Fällen zwi­schen 400 und 10.000 EUR) auf. Kommt man die­ser Forderung nicht nach, ist der Datenzugriff unmög­lich. Es han­delt sich somit quasi um eine „digi­tale Geiselnahme“.

Seit kur­zem ver­seu­chen Crypto Locker beson­ders viele Endgeräte im deutsch­spra­chi­gen Raum. Auch in der – ver­meint­lich gut geschütz­ten – IT von Unternehmen wur­den Datenbestände ver­schlüs­selt. Crypto-​Locker gelan­gen meist durch getarnte E‑Mail Anhänge in ein Unternehmen. So kön­nen die Schadprogramme in PDF-​Dokumenten (z. B. in gefälsch­ten Rechnungen von bekann­ten Firmen) oder ZIP-​Dateien ver­steckt sein.

Beim Öffnen des ent­spre­chen­den Dokuments beginnt der Crypto-​Locker sofort mit der Verschlüsselung der Daten. Aufgrund der stän­di­gen Mutation der Schadprogramme wer­den diese nicht sofort von einem Anti-​Virus-​Programm erkannt. Bei Unternehmen kann die Verschlüsselung von Daten auf Laptops, PCs oder gan­zen Netzlaufwerken dann erheb­li­chen finan­zi­el­len Schaden anrich­ten. Ist in die­sem Fall kein Backup die­ser Daten vor­han­den, dro­hen große Einbußen bis hin zur vor­über­ge­hen­den Betriebseinstellung.

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