Meerbusch: Debatte um Parkgebühren – Verwaltung soll Kosten und Nutzen prüfen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Mit einer gan­zen Reihe von „lebens­na­hen” Themen hat sich der Bau- und Umweltausschuss in sei­ner nächs­ten Sitzung am Mittwoch, 12. November, ab 17 Uhr im Bürgerhaus an der Wittenberger Straße in Lank-​Latum zu beschäftigen. 

Gespannt darf man auf die Debatte über die Einführung von Parkgebühren in Meerbusch sein. Die SPD-​Fraktion setzt sich für eine Bewirtschaftung von Parkplätzen mit mehr als 50 Stellplätzen ein und hat einen ent­spre­chen­den Antrag eingereicht.

CDU und Grüne wol­len durch die Stadtverwaltung prü­fen las­sen, wel­che Einnahmen durch ein gesamt­städ­ti­sches Parkraumbewirtschaftungskonzept zu erzie­len wären. Dem sol­len die dafür nöti­gen Kosten ent­ge­gen gestellt wer­den. Dabei soll auch berück­sich­tigt wer­den, wel­che Belastungen durch mög­li­che Ausweichverkehre in umlie­gen­den Wohnstraßen ent­ste­hen könnten.

Eine Parkraumbewirtschaftung, so sind sich beide Fraktionen einig, sei nur sinn­voll, „wenn sie zu einer nach­hal­ti­gen Entlastung der städ­ti­schen Finanzsituation führt”.

Zudem haben CDU und Grüne einen Antrag vor­be­rei­tet, der neue Anregungen lie­fern soll, wie die Uerdinger Straße in Lank von aus­wär­ti­gem Lkw-​Verkehr ent­las­tet wer­den könnte.

Mit Interesse wer­den die Fußballer des ASV Lank die Sitzung ver­fol­gen, die Verwaltung wird den Politikern den Entwurf für den Bau des Kunstrasenplatzes auf der Theodor-​Mosterz-​Sportanlage in Lank vorlegen.

Auf der Tagesordnung steht auch der Bürgerantrag, im Hallenbadpark in Büderich eine abge­zäunte Hundespielwiese anzu­le­gen. Die Stadtverwaltung schlägt den Politikern vor, dem Antrag nicht zu fol­gen. Alternative wäre eine rund 8.500 Euro teure Einzäunung für den Bereich. 

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