Untergetauchter Häftling klin­gelte an der Tür zur Bundespolizeiwache

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Robert Schilken, Herausgeber



Dortmund, Heinsberg, Iserlohn (ots) – Drei Jahre wegen Sachbeschädigung und Raub lau­tete das Urteil des Amtsgerichts Neuss. 

Das Urteil nahm der 21-​Jährige an. Als ihm Hafturlaub gewährt wurde, tauchte er unter. Gestern (04. November) stellte er sich frei­wil­lig bei der Bundespolizei in Dortmund.

Der zwei­fa­che Raub und zwei Sachbeschädigungen wur­den durch das Amtsgericht Neuss, im Januar 2012, gegen den 21-​Jährigen in eine drei­jäh­rige Haftstrafe abge­ur­teilt. Zur Verbüßung der Strafe saß der Mann in der JVA Heinsberg.

Nach einem Hafturlaub kehrte er in die JVA nicht zurück und wurde im Oktober 2014, auf Ersuchen der JVA Heinsberg, durch das dor­tige Amtsgericht zur Festnahme ausgeschrieben.

Gestern, um 17.10 Uhr, klin­gelte der Gesuchte an der Wachentür der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hautbahnhof. Sein Kommentar: „Jetzt habe ich meine pri­va­ten Angelegenheiten geklärt, ich werde gesucht, sie kön­nen mich festnehmen.”

Seinen Wunsch kamen die Bundespolizisten nach. Er wurde fest­ge­nom­men und zur Verbüßung der Restfreiheitsstrafe von 414 Tagen dem Jugendvollzug der JVA Iserlohn zugeführt.

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