Hilfe für schwan­gere Frauen in Not – Online-​Beratung gestartet

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Rhein-​Kreis Neuss – Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erwei­tert das Hilfespektrum für schwan­gere Frauen in beson­de­ren Konfliktlagen: 

Neben dem Hilfetelefon „Schwangere in Not – anonym und sicher“ kann auf der Internetseite www​.geburt​-ver​trau​lich​.de seit Oktober die Beratung auch per E‑Mail und Chat anonym in Anspruch genom­men werden.

Wenn Frauen schwan­ger sind, Hilfe und Unterstützung benö­ti­gen – aber anonym blei­ben wol­len – ermög­li­chen wir ihnen ver­schie­dene Wege zu unse­rem Hilfe- und Beratungssystem: Mit dem Hilfetelefon oder im per­sön­li­chen Gespräch – und nun auch per Email oder im Live-​Internetchat mit einer qua­li­fi­zier­ten Beraterin“, erklärte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Seit 1. Mai 2014 ste­hen unter www​.geburt​-ver​trau​lich​.de wich­tige Informationen zum Verfahren der ver­trau­li­chen Geburt, zu wei­te­ren Hilfsangeboten und zum Hilfetelefon zur Verfügung. Ein bar­rie­re­freier Zugang ist sicher­ge­stellt, eine unmit­tel­bare Kontaktaufnahme zum Hilfetelefon mög­lich. Mittels Suchfunktion nach Ort oder Postleitzahl kön­nen Schwangerschaftsberatungsstellen vor Ort ein­fach und schnell gefun­den wer­den. Nun bie­tet die Internetseite zusätz­lich eine Online-​Beratung. Schwangere Frauen kön­nen jetzt auch per E‑Mail und im Einzel-​Chat von spe­zi­ell geschul­ten Fachkräften eine Erstberatung erhal­ten. Bei Bedarf wird an eine qua­li­fi­zierte Beratungsstelle ver­mit­telt. Barrierefrei und mehr­spra­chig – es gilt der glei­che Standard wie bei der tele­fo­ni­schen Beratung. Die Beraterinnen unter­lie­gen der Schweigepflicht. Inzwischen wurde das Internetangebot über 50.000 Mal aufgerufen.

Das Hilfetelefon „Schwangere in Not – anonym und sicher“ ist unter der Rufnummer 0800 40 40 020 rund um die Uhr erreich­bar. Schwangere Frauen erhal­ten dort eine kos­ten­lose qua­li­fi­zierte Erstberatung und auf Wunsch eine Vermittlung an Beratungsstellen vor Ort. Im ers­ten hal­ben Jahr konnte rund 2000 Anruferinnen mit einer qua­li­fi­zier­ten Erstberatung und Vermittlung gehol­fen werden.

Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der ver­trau­li­chen Geburt Zu den neuen gesetz­li­chen Regelungen, die am 1. Mai 2014 in Kraft getre­ten sind, gehört auch das Verfahren der ver­trau­li­chen Geburt. Schwangere Frauen mit Anonymitätswunsch erhal­ten eine umfas­sende, an ihrer indi­vi­du­el­len Notsituation ori­en­tierte Beratung. Auf Wunsch kann das Kind medi­zi­nisch betreut gebo­ren wer­den, ohne dass die Mutter ihre Identität preis­ge­ben muss. Dabei wird das Recht des Kindes auf Kenntnis sei­ner Abstammung berück­sich­tigt. Hierzu dient ein Herkunftsnachweis, den das Kind ab Vollendung des 16. Lebensjahres ein­se­hen kann.

Über die neuen Regelungen und Hilfen infor­miert die vom Bundesministerium her­aus­ge­ge­bene Broschüre „Die ver­trau­li­che Geburt – Informationen über das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der ver­trau­li­chen Geburt“. Zusätzlich ste­hen Informationsmaterialien unter www​.bmfsfj​.de/​v​e​r​t​r​a​u​l​i​c​h​e​g​e​b​u​r​t​-​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​nen zur Verfügung.

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