Rhein-​Kreis Neuss: Lärmschutz in Neuss-​Elvekum komplett

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Rhein-​Kreis Neuss/​Neuss – Das beschau­li­che Elvekum im Neusser Süden hat meh­rere Jahre für mehr Lärmschutz gekämpft, denn die Bahnstrecke Köln-​Neuss führt direkt durch den Ort. 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.), sein Allgemeiner Vertreter Jürgen Steinmetz (2.v.l.), Michael Käufer von der DB Netz AG (3.v.l.) beim Ortstermin in Elvekum  mit den Kreistagsabgeordneten Volker Bäumken (1.v.l.) und Reiner Geroneit (4.v.r.) sowie Vertreter der örtlichen Lärmschutzinitiative um Cornelius Otten (4.v.l.). Foto: S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss
Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke (r.), sein Allgemeiner Vertreter Jürgen Steinmetz (2.v.l.), Michael Käufer von der DB Netz AG (3.v.l.) beim Ortstermin in Elvekum mit den Kreistagsabgeordneten Volker Bäumken (1.v.l.) und Reiner Geroneit (4.v.r.) sowie Vertreter der ört­li­chen Lärmschutzinitiative um Cornelius Otten (4.v.l.). Foto: S. Büntig/​Rhein-​Kreis Neuss

Zunehmende Lärmbeeinträchtigungen durch stei­gen­den Güterverkehr belas­te­ten die Einwohner des rund 800 Jahre alten Ortes, die sich nun über eine erheb­li­che Verbesserung des Lärmschutzes freuen können.

Der 84 Meter lange Lückenschluss zwi­schen der Schallschutzwand der Bahn und der bereits bestehen­den städ­ti­schen Lärmschutzwand (Elvekumer Feldstraße) plus eine 106 Meter lange Verlängerung der Schallschutzwand auf der gegen­über lie­gen­den Seite sind so gut wie abge­schlos­sen. Auf einer Seite fehle nur noch das oberste Element, eine „inno­va­tive Beugungskante“, erläu­tert Michael Käufer, Leiter der Produktionsdurchführung Düsseldorf bei der DB Netz AG. Durch diese Lösung könne eine noch bes­sere Wirkung der Schalldruckminderung erreicht werden.

Zum Lärmschutzausbau in Elvekum sagte Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke jetzt beim Ortstermin mit der Deutschen Bahn und der ört­li­chen Bürgerinitiative: „Elvekum war durch die bis­her nicht voll­stän­di­gen Lärmschutzmaßnahmen schon in einer beson­de­ren, ungüns­ti­gen Situation. Ich freue mich sehr, dass durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten ein gutes Ergebnis für die Bürgerinnen und Bürger erreicht wer­den konnte.“

So hatte es im Vorfeld zahl­rei­che Gespräche mit der Deutschen Bahn gege­ben, wobei die Bürgerinitiative Elvekum auch den Landrat ein­ge­schal­tet hatte. Nach Einbindung von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und des Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe war letz­tes Jahr der Startschuss für den kom­plet­ten Lückenschluss im Lärmschutz gefal­len. Insgesamt sind 448 000 Euro dafür ver­an­schlagt wor­den. Die Finanzierung erfolgt durch das Sonderprogramm Lärmschutzschiene im Rahmen des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms II (IBP II) des Bundesverkehrsministeriums. 

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