Rommerskirchen: Treffen der Verwaltungsvorstände Rommerskirchen und Dormagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Gerade in Zeiten in denen Städte, Gemeinden und Kreise zuneh­mend unter Druck ste­hen, Kosten zu sen­ken und gleich­zei­tig ihre Leistungen qua­li­ta­tiv oder quan­ti­ta­tiv mög­lichst zu erhal­ten oder gar zu stei­gern, stellt inter­kom­mu­nale Zusammenarbeit eine wich­tige kom­mu­nale Handlungsoption zur Verwaltungsmodernisierung dar.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

Es gibt viele Gründe warum ver­stärkt inter­kom­mu­nale Zusammenarbeit betrie­ben wer­den soll. Hauptziel aller Gemeinden soll es sein, gemein­same und wirt­schaft­lich nach­hal­tige Lösungen für struk­tu­relle Probleme durch Kräftebündelung zu erreichen.

Dabei ste­hen die Freiwilligkeit aller Kooperationspartner sowie die Einigkeit über gemein­same Ziele im Vordergrund, sie sollte und muss durch Kommunikation, Offenheit und Transparenz geprägt sein.

Grundlage für das Thema inter­kom­mu­nale Zusammenarbeit ist das „Gesetz zur Stärkung der regio­na­len und inter­kom­mu­na­len Zusammenarbeit der Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (GKG)“. Es wurde am 3. Februar 2004 beschlos­sen und bie­tet zukünf­tig die Möglichkeit, auch bei Pflichtaufgaben Kooperationen einzugehen.

Rommerskirchen hat hier bereits seit vie­len Jahren gute Erfahrungen ins­be­son­dere auch mit der Stadt Dormagen. Das mit Sicherheit älteste Projekt der Zusammenarbeit ist die Volkshochschule, wo Rommerskirchen und Dormagen schon seit den 80er Jahren kooperieren,

Um die Felder der Zusammenarbeit zu ver­tie­fen tra­fen sich nun unter der Führung der bei­den Bürgermeister Mertens und Lierenfeld die kom­plet­ten Verwaltungsvorstände im Rommerskirchener Rathaus zu einem offe­nen Gedankenaustausch.

Bereits bestehende Kooperationen – z.B. im Bereich der Kämmerei, des Vollstreckungswesens und der EDV – wur­den ebenso reflek­tiert wie die jüngste Kooperation beim Ratsinformationssystem, das jetzt in Rommerskirchen ein­ge­führt wird.

Künftig sol­len wei­tere Kooperationen inten­siv geprüft wer­den. Hierfür wird eine Steuerungsgruppe mit Vertretern der bei­den Kommunen eingesetzt.

Sowohl Mertens als auch Lierenfeld waren sich einig: „Interkommunale Zusammenarbeit ist der rich­tige Weg in die Zukunft.”

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