Jüchen: Gemeinde setzt auf alter­na­tive Jagd

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Auf dem Jüchener Friedhof hat die Zahl der Kaninchen in den letz­ten Monaten ste­tig zugenommen. 

Da die klas­si­sche Bejagung mit­tels Waffe auf öffent­li­chen Flächen nur sehr bedingt durch­führ­bar ist, setzt die Gemeinde nun auf die Unterstützung von Falkner Horst Brings aus Hackhausen.

Obwohl momen­tan auch viele Tiere an der Myxomatose ‑Kaninchenpest- ver­en­den, hat sich die Gemeinde dazu ent­schlos­sen, zusätz­lich auf diese ursprüng­li­che Art der Jagd zu set­zen, um so als ergän­zende Maßnahme eine Bestandsreduzierung durchzuführen.

Auch geschieht dies aus Sicherheitsgründen, da durch den Einsatz von Falken weder Grabsteine beschä­digt wer­den noch Anwohner sich über Gewehrschüsse beschwe­ren kön­nen. Außerdem ist eine Sperrung der Friedhofsanlage nicht erforderlich.

Insgesamt soll so der Bestand auf ein erträg­li­ches Maß her­un­ter­re­gu­liert wer­den. Falkner und Gemeinde sind sich jedoch auch dar­über im kla­ren, dass man es nicht schaf­fen wird, kanin­chen­freie Friedhöfe zu schaffen.

Ebenfalls sind Einsätze für den Bereich um das Jüchener Schulzentrum und den Reitplatz an der Stadionstraße geplant. Abgestimmt wurde die Maßnahme bereits mit dem für die­sen Bereich zustän­di­gen Jagdpächter.

Meist in den Abendstunden wird der Hackhausener Falkner mit sei­nen gefie­der­ten Helfern die Gemeinde kos­ten­los unterstützen.

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