Warnung der Bundespolizei – Fotos im Gleisbereich – kein Platz für Romantik

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Robert Schilken, Herausgeber



Ruhrgebiet (ots) – Mehrfach fiel Beamten der Bundespolizei auf, dass pro­fes­sio­nelle Fotografen, gewerb­li­che Bilder anfer­ti­gen, die Personen direkt im Gleisbereich abbilden.

Diese Aufnahmen kön­nen gefähr­li­che Situationen her­bei­füh­ren und sogar töd­lich enden. Auch die Argumente der han­deln­den Personen: „Das Gleis ist still­ge­legt oder wird nicht mehr befah­ren”, kann als Rechtfertigung nicht hin­ge­nom­men werden.

Die Ausstellung und Verbreitung die­ser Fotos regt zusätz­lich einen inter­es­sier­ten Personenkreis an, selbst Fotos zu fer­ti­gen, deren Hintergrundmotiv Bahngleise dar­stel­len. Hierbei han­delt es sich oft­mals um Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsen werden.

Das es sich dabei um einen töd­li­chen Gefahrenbereich han­delt, der unter Strafe erst gar nicht betre­ten wer­den darf, bleibt zumeist völ­lig unberücksichtigt.

Seit Jahren weist die Bundespolizei, durch abge­stimmte Präventionsprogramme, auf die Gefahren des Bahnverkehrs hin. Hierzu zäh­len auch per­sön­li­che Besuche in Grundschulen, um Kinder direkt auf die zahl­rei­chen Gefahrenquellen des Bahnverkehrs hinzuweisen.

Auch die in sozia­len Netzwerken weit­ver­brei­te­ten Abbildungen jun­gen Menschen im Gleisbereich, oft ver­bun­den mit roman­ti­scher Symbolik, wie Sehnsucht, Fernweh oder Lebensweg ist aus Sicht der Bundespolizei mit zahl­rei­chen Gefahren verbunden.

Unterstützen sie die Präventionsarbeit der Bundespolizei, indem sie keine Fotos im Gleisbereich fer­ti­gen und ver­brei­ten. Sprechen sie Jugendliche auf die beson­de­ren Gefahren an Bahngleisen an, wenn ihnen Fotos mit ent­spre­chen­den Motiven bekannt werden.

Hinweise der Bundespolizei für Eltern, Erziehungsberechtigten, Lehrer und Lehrerinnen kön­nen auch unter der kos­ten­freien Servicenummer der Bundespolizei erfragt wer­den 0800 6 888 000.

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