Jüchen: Eigenes Parkverhalten ein­mal kri­tisch sehen – Einsatzfahrten Feuerwehr

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Leider kommt es immer öfter vor, dass die Feuerwehr bei ihren Einsatzfahrten durch falsch geparkte Fahrzeuge behin­dert wird oder bedingt durch eine nicht aus­rei­chende Fahrbahnbreite Straßen gar nicht befah­ren kann. 

Diese Umstände füh­ren zu erheb­li­chen Zeitverlusten bei der Hilfeleistung und füh­ren bei der Personenrettung zu Zeitverlusten, die Menschenleben gefährden.

Restfahrbahnbreiten, die für einen PKW aus­rei­chen, ver­ur­sa­chen bei Feuerwehrfahrzeugen sehr oft erheb­li­che Durchfahrtsschwierigkeiten. Deshalb sollte beim Parken dar­auf geach­tet wer­den, dass min­des­tens eine Fahrbahnbreite für den flie­ßen­den Verkehr frei bleibt. Dies sollte auch beim kurz­fris­ti­gen Parken beach­tet wer­den. Die gesetz­lich fest­ge­legte Restfahrbahnbreite beträgt 3 Meter.

Ebenfalls beach­tet wer­den sollte der Abstand vor Kreuzungen und Einmündungen, da die Einsatzfahrzeuge einen erheb­lich grö­ße­ren Wendekreis haben. Gleiches gilt für das Abstellen vor Feuerwehrzufahrten, auch wenn diese mit­tels einer Kette, Bake, Schranke oder Tor schein­bar blo­ckiert sind. Diese müs­sen im Einsatzfall durch die Feuerwehr per Schlüssel geöff­net wer­den und sind wich­tige Rettungswege zu den Gebäuden.

Darüber hin­aus soll­ten natür­lich auch keine Fahrzeuge auf Hydranten geparkt wer­den. Den weit­aus größ­ten Teil der Brände löscht die Feuerwehr immer noch mit Wasser. Im Gemeindegebiet erfolgt die Wasserentnahme im Brandfalle meis­tens mit­tels Unterflurhydranten aus dem Trinkwassernetz. Diese lie­gen unter­halb der Fahrbahndecke und sind mit einem ova­len Deckel ver­schlos­sen. Sie sind über rote Hinweisschilder gekenn­zeich­net. Diese Hydranten sind im Einsatzfall von gro­ßer Bedeutung, da der Wasserinhalt eines Tanklöschfahrzeuges inner­halb von weni­gen Minuten ver­braucht ist. Auch das Befreien von Eis und Schnee im Winter sollte des­halb zur Selbstverständlichkeit gehören.

Wer die vor­ste­hen­den Empfehlungen beach­tet, unter­stützt die Einsatzkräfte bei ihrer Hilfeleistung, denn im Ernstfall zäh­len oft Sekunden, wenn es darum geht, Menschenleben zu ret­ten, denn nie­mand weiß, ob nicht die nächste Alarmfahrt für einen selbst oder einen Familienangehörigen durch­ge­führt wird.

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