Neuss: Trauriger Platz – Grünanlage in Bismarckstraße zer­fällt seit über 40 Jahren

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Grünanlage an der Ecke Bismarckstraße /​Viktoriastraße ist in einem deso­la­ten Zustand. Zwischen den Bänken sprießt hohes Unkraut, die das Beet umfas­sende Ziegelsteinmauer – ursprüng­lich die Umrandung eines Sandkastens – zerfällt.

2014-10-22_Ne_Gruenanlage-Viktoriastr_004Gras und Gebüsch sind ver­wahr­lost. Selbst Anwohner, die schon seit über 40 Jahren an der Grünanlage woh­nen, kön­nen sich an keine wesent­li­chen Arbeiten zur Instandhaltung erinnern.

Auf die schrift­li­che Bitte der Anwohner an Bürgermeister Napp, sich die­ses Problems anzu­neh­men, ant­wor­tete die­ser: “Leider ist es … nicht mög­lich, … [die Grünanlage] in stän­di­ger Pflege zu hal­ten, da dafür die finan­zi­el­len und per­so­nel­len Möglichkeiten fehlen. …

Dies betrifft nicht nur die Grünfläche in der Bismarckstraße, son­dern gilt für jeden der klei­nen Grünbereiche im rund 100 km² gro­ßen Stadtgebiet.“ Zumindest dem letz­ten Teil die­ser Aussage dürf­ten sich die meis­ten Neusser anschließen.

Bei einer Ortsbesichtigung der SPD-​Stadträte Dr. Holger Hanisch und Michael Ziege in der Bismarckstraße am ver­gan­ge­nen Samstag, den 18.10.2014, berich­tete der Anwohner Karl Walter Ackers zudem „ich würde ja Blumen pflan­zen, mir ist aber gesagt wor­den, dass ich das nicht darf“.

Da stellt sich die Frage wel­che Intention die Verantwortlichen ver­fol­gen, wenn Eigeninitiative sei­tens der Bürgerschaft, und dies sogar für die Stadt kos­ten­los, abge­lehnt wird.

Michael Ziege: „Wir wür­den sehr gern auch den Bürgern die Möglichkeit geben, sich für den Erhalt der Grünanlagen in ihrer Nachbarschaft zu enga­gie­ren.“ Einen ent­spre­chen­den Antrag will die SPD-​Fraktion sobald als mög­lich im Stadtrat einbringen.

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