Interkommunale Kooperation und Zusammenarbeit – Bedburg und Rommerskirchen gehen neue Wege

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Im Rahmen einer inter­kom­mu­na­len Kooperation pla­nen die Bürgermeister der Gemeinde Rommerskirchen, Herr Dr. Martin Mertens, und der Stadt Bedburg, Herr Sascha Solbach, gemein­sam neue Wege zu gehen. 

Foto: Gem. Rommerskirchen
Foto: Gem. Rommerskirchen

Während der EXPO real in München konn­ten sich beide zusam­men mit dem Geschäftsführer der Region Köln Bonn e. V., Herrn Dr. Reimar Molitor, über Möglichkeiten einer künf­ti­gen Zusammenarbeit austauschen.

Schnell wurde deut­lich, dass beide Bürgermeister die zwi­schen den Kommunen ver­lau­fende Grenze der Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln, als Hürde sehen, die es im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu über­win­den gilt.

Die Überlegungen zur all­ge­mei­nen Planung und wirt­schaft­li­chen Entwicklung der ein­zel­nen Gebietskörperschaften dür­fen nicht an den Zuständigkeitsgrenzen enden. Es soll gelin­gen über den eige­nen Tellerrand zu schauen, um auch über die Bezirksregierungsgrenzen hin­weg einen akti­ven Austausch zu leben und so die Potentiale der Region best­mög­lich zu nut­zen.” so die bei­den Bürgermeister.

Ein ers­ter Schritt ist die grenz­über­schrei­tende Zusammenarbeit auf kom­mu­na­ler Ebene. Diese soll jedoch nicht nur auf die Gemeinde Rommerskirchen und die Stadt Bedburg begrenzt blei­ben. Auch die Nachbarkommunen sol­len von der Notwendigkeit und dem Nutzen der Überwindung der Regierungsbezirksgrenzen über­zeugt und mit ins Boot zu geholt werden.

Ein Schwerpunkt soll hier­bei zunächst die Optimierung der vor­han­de­nen Infrastruktureinrichtungen sowie die Schaffung gemein­sa­mer Kompetenzfelder sein.

Zunächst soll im Rahmen eines Planerworkshops geprüft wer­den, wie die Gemeinden und Städte der Region im Interesse Ihrer Bürgerinnen und Bürger opti­mal zusam­men­ar­bei­ten können.

Auch auf höhe­rer Ebene soll ein neues Denken ange­sto­ßen wer­den. Mit einer gemein­sa­men Stellungnahme an die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln wol­len die bei­den Bürgermeister auch auf die­ser Ebene ein Bewusstsein für die Problematik der Grenzregion schaf­fen. Gemeinsames Ziel ist die Berücksichtigung der Besonderheiten die­ser Region bei der Regionalplanung, um so eine ein­heit­li­che Planung über die Grenzen der Regierungsbezirke hin­weg zu erlangen.

Hier sind auch die Nachbarkommunen herz­lich ein­ge­la­den sich mit ein­zu­brin­gen.”, so Solbach. „Gemeinsam soll es gelin­gen, die endo­ge­nen Potenziale der Region opti­mal zu nut­zen und wei­ter aus­zu­bauen“, so der Wunsch Mertens.

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