Korschenbroich: Zeigen Sie Menschlichkeit – enga­gie­ren Sie sich jetzt für Flüchtlinge

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Schon seit mehr als fünf Jahren ver­mit­telt Petra Köhnen über die städ­ti­sche Ehrenamtsbörse zwi­schen Menschen, die Unterstützung brau­chen, und enga­gier­ten Bürgern, die Zeit zum Wohl der Allgemeinheit ver­schen­ken möchten. 

Neu in der Börse ist jetzt auf­grund der poli­ti­schen Entwicklung in der Welt, die so viele Menschen auch in Korschenbroich Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen lässt, der Themenbereich „Willkommen bei uns“ für Asylbewerber.

Als stell­ver­tre­tende Leiterin des Amtes für Soziales habe ich selbst bereits viele der Kinder und Erwachsenen ken­nen­ge­lernt, die hier in Korschenbroich nach der Flucht ein Dach über dem Kopf suchen“, sagt Petra Köhnen. „Die Schaffung von Unterkünften stellt uns als Kommune finan­zi­ell und orga­ni­sa­to­risch vor eine große Herausforderung, aber bei all die­ser Arbeit dür­fen wir nicht die Einzelschicksale hin­ter den nüch­ter­nen Zuweisungszahlen ver­ges­sen. Deswegen brau­chen wir ehren­amt­lich Bürger, die mit­hel­fen Menschlichkeit zu zei­gen.“ Jeder könne dabei ein­brin­gen, was er am bes­ten kann. Der eine schaut gern mit Kindern Bilderbücher. Der andere kann Englisch, Französisch oder eine andere Fremdsprache und möchte den Erwachsenen ein­fach mal erzäh­len, wo sie hier über­haupt sind, und was die Korschenbroicher Heimat ausmacht.

Sie alle kön­nen sich bei Petra Köhnen im Amt für Soziales mel­den und ihre Vorschläge ein­brin­gen: Regentenstr. 1, Tel. 02161/613–169 oder per E‑Mail an petra.koehnen@korschenbroich.de. Wie auch bei den ande­ren Themenbereichen der Ehrenamtsbörse folgt dann das per­sön­li­che Gespräch, um zwi­schen den rich­ti­gen Hilfesuchenden und Hilfegewährenden zu vermitteln.

Auch wer sich noch nicht sicher ist, ob er sich die ehren­amt­li­che Arbeit zutraut, kann sich gern unver­bind­lich mit mir unter­hal­ten“, sagt Köhnen. „Die Menschen, die zu uns kom­men, haben oft Schreckliches erlebt, und freuen sich ein­fach über nette Ansprache und einen gemein­sa­men Kaffee. Dabei kön­nen zum Teil erst die Ideen gefun­den wer­den, was den Menschen auf dem kur­zen Weg den Alltag in der noch frem­den Umgebung erleichtert.“

Die Stadtverwaltung ist opti­mis­tisch, dass sich wei­tere Engagierte fin­den. „Wir kön­nen schon auf Bürger zäh­len, die sich ehren­amt­lich küm­mern und sich zum Teil bereits zur Zeit des Jugoslawienkrieges vor­bild­lich ein­ge­setzt haben. Aber auf­grund der poli­ti­schen Entwicklung sind wie­der mehr Flüchtlinge bei uns zu erwar­ten. Deswegen brau­chen wir auch mehr Bürger, die die gewohnte soziale Betreuung durch die Stadtverwaltung um sozia­les bür­ger­schaft­li­ches Engagement ergän­zen“, sagt Bernd Dieter Schultze, Beigeordneter und Sozialdezernent.

Ein gro­ßes Dankeschön möchte ich in die­sem Zusammenhang auch allen Bürgern aus­spre­chen, die schon ihren pri­va­ten Wohnraum für die Asylbewerber zur Verfügung gestellt haben. Dies ist ein star­kes Zeichen für Solidarität, das wir nun um das soziale Engagement wei­ter ergän­zen möch­ten.“ Wer noch leer­ste­hen­den Raum anbie­ten möchte, kann sich daher gern direkt an das Ordnungsamt wen­den: Tel. 02161/613–110 oder per Mail an ordnungswesen@korschenbroich.de.

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