Neuss: Vier Riesen tan­zen für Weckhoven – Renommierte Graffiti-​Künstler sprayen ein XXL-Kunstwerk

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Weckhoven – Vier 20 Meter hohe Figuren in einem Reigen, der an Matisses berühm­tes Tanz-​Motiv erin­nert, auf einer Hochhausfassade im Neusser Stadtteil Weckhoven? 

Am Donnerstag, 9. Oktober, star­tete mor­gens ab 9 Uhr in Neuss ein außer­ge­wöhn­li­ches und groß­flä­chi­ges Graffiti-Kunstprojekt.

In Weckhoven wer­den fünf bekannte Künstler der Düsseldorfer Graffiti-​Crew „The Band“ an der Hülchrather Straße 37 bis zum 14. Oktober die Fassade eines abriss­rei­fen Gebäudes mit Steigern entern und dort einen Reigen aus­ge­las­se­ner Musiker im Format 27 x 30 m auf die Wand malen. 

The Band wird ange­führt von Sprühkopf KJ263, inter­na­tio­nal bekannt, als Dozent wie Kurator für Street Art im Kulturforum Alte Post Neuss tätig.

Hochkarätige Unterstützung bekommt er von: dem Künstler und Illustrator Dennis Schuster aka DXTR, Max Fiedler aka Mexer , Illustrator, Comiczeichner und Gamedesigner, Roman Klonek, Illustrator, Druckgrafiker und Professor an der Folkwang Universität Essen, Oliver Räke – Magic​.one – Künstler, Grafiker, Illustrator, Streetartist. „The Band“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst live im urba­nen Raum groß­flä­chig zu sprayen und auf ihre Art zu gestalten.

Mit der Kunstaktion „Tanz der Band“ soll in Neuss Weckhoven das von der Neusser Bauverein AG geplante, neu ent­ste­hende Quartier vom Abriss bis zur Fertigstellung unter Beteiligung der Anwohner und des Bürgerzentrums künst­le­risch beglei­tet wer­den. Das acht­ge­schos­sige Hochhaus, das den Künstlern in der kom­men­den Woche als öffent­lich sicht­ba­res, begeh­ba­res Atelier für ihre murale Kunst dient, wird im Frühjahr 2015 zurück­ge­baut. Dann sind alle Bürger jung und alt sowie Weckhovener Institutionen jetzt schon ein­ge­la­den, mit den Künstlern die Bauzäune für die Neubebauung unter fach­kun­di­ger Anleitung von „The Band“ selbst mit zu gestalten.

Im Gespräch mit der Redaktion von Klartext-​NE merkte Roman Klonek an, dass eine Herausforderung die Fugen im Mauerwerk dar­stel­len „Hier wird die Farbe sehr auf­ge­nom­men”. Als posi­ti­ven Nebeneffekt sieht Herr Klonek jedoch, dass „„Die Struktur des Gebäudes wird hervorgehoben”.

Impressionen vom 09.10.2014

Impressionen vom 10.10.2014

Impressionen vom 14.10.2014

Impressionen vom 15.10.2014 – Letzter Tag

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