Meerbusch: Tatverdächtiges Trio nach Fahrzeugaufbruch und ver­such­tem Scheckkartenbetrug festgenommen

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Meerbusch-​Büderich (ots) – Den rich­ti­gen Riecher hat­ten Polizeibeamte am Donnerstagmittag (09.10.).

Gegen 13:20 Uhr ent­deck­ten sie auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz einen ver­däch­ti­gen Renault Laguna mit Krefelder Ausfuhrkennzeichen, in dem eine weib­li­che Person saß. Parallel dazu beob­ach­ten sie zwei Männer, die aus einem Geldinstitut an der Dorfstraße kamen.

Das Duo war auf­fal­lend ner­vös, schaute sich immer wie­der hek­tisch um und stieg dann in den Renault. Auf ihr Verhalten ange­spro­chen, konn­ten die bei­den Männer (25 und 27 Jahre alt) und die Frau (21 Jahre alt) keine plau­si­ble Erklärung abgeben.

Während der Kontrolle des Trios stell­ten die Beamten neben diver­sem Aufbruchwerkzeug, zwei als gestoh­len gemel­dete Handys, auch eine Kreditkarte sicher, die nicht auf den Namen eines der Verdächtigen aus­ge­stellt war. Zwischenzeitliche Ermittlungen hat­ten erge­ben, dass wenige Minuten zuvor auf einem Parkplatz an der Golfanlage Badendonker Straße ein 5er BMW auf­ge­bro­chen wor­den war.

Aus dem Innenraum hat­ten die bis dato unbe­kann­ten Täter ein Portmonee mit­ge­hen las­sen, in dem sich unter ande­rem auch die sicher­ge­stellte Kreditkarte befand. Zudem war der ver­däch­tige Renault gegen 13:00 Uhr auf dem Parkplatz Zeugen auf­ge­fal­len, diese schenk­ten ihren Beobachtungen aber zunächst keine Bedeutung.

Nach den ers­ten Ermittlungen ste­hen die Drei unter Verdacht, einen PKW-​Aufbruch began­gen zu haben. Anschließend hat­ten sie offen­sicht­lich erfolg­los ver­sucht, mit der gestoh­le­nen Kreditkarte an einem Geldautomaten Bargeld abzuheben.

In sei­ner Vernehmung ist der 25 Jährige gestän­dig. Er hat, wie seine bei­den Komplizen auch, in der Bundesrepublik kei­nen fes­ten Wohnsitz und wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft heute (10.10.) einem Haftrichter vorgeführt.

Beamte des Neusser Fachkommissariats haben die andau­ern­den Ermittlungen auf­ge­nom­men. Geprüft wird ins­be­son­dere, ob die drei noch für wei­tere Straftaten in Betracht kommen.

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