Meerbusch: Stadt saniert Hauptkanal und Hausanschlüsse Kemperallee

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch Lank-​Latum – Unter der Kemperallee in Lank-​Latum wird wäh­rend der Herbstferien der Kanal saniert – und zwar unter­ir­disch im so genann­ten „gra­ben­lo­sen Verfahren”. 

Bei einer Inspektion mit Kanalkamera war im ver­gan­ge­nen Sommer fest­ge­stellt wor­den, dass sowohl der Hauptkanal als auch die Hausanschlüsse in sehr schlech­tem Zustand sind.

Beim „gra­ben­lo­sen Verfahren”, mit dem die Stadt schon seit eini­gen Jahren erfolg­reich arbei­ten lässt, wird ein harz­ge­tränk­ter Glasfaserschlauch in die Rohre ein­ge­zo­gen, mit Druckluft an die Rohrwand gepresst und dann durch UV-​Licht aus­ge­här­tet. Damit sind die alten Betonroher wie­der dicht. Die Arbeiten fin­den aus­schließ­lich an den Straßenschächten statt.

Als Bauzeit kamen für uns nur die Herbstferien in Frage. Ansonsten würde Schulbetrieb in der Pastor-​Jacobs-​Schule zu sehr behin­dert”, so Matthias Unzeitig, Abteilungsleiter für Stadtentwässerung. Vorbereitende Arbeiten, wie die Reinigung und Vorfräsarbeiten wer­den in der ers­ten Ferienhälfte aus­ge­führt, die Glasfaserschläuche wer­den in der zwei­ten Ferienwoche ein­ge­zo­gen. Zuvor wird das von der Stadt beauf­tragte Tiefbauunternehmen Diringer & Scheidel aus Herne die Anwohner mit einem Info-​Brief mit prak­ti­schen Tipps und genauem Zeitplan versorgen.

Die Sanierungsarbeiten an den Anschlussleitungen zu den Häusern und Straßeneinläufen erle­digt das Tiefbauunternehmen Ramackers aus Tönisvorst in offe­ner Bauweise. Hierfür muss also gegra­ben wer­den. Dazu ist es nötig, die Kemperallee abschnitt­weise zu sper­ren. Die lan­gen Anschlussleitungen an der Nordseite zur Schule hin wer­den par­al­lel zur Hauptkanalsanierung in den Herbstferien repa­riert. Die kür­ze­ren Leitungen auf der Südseite der Straße, die eine halb­sei­tige Sperrung der Kemperallee nötig machen, sanie­ren die Tiefbauer in den drei Wochen nach den Ferien.

Im Bereich der Baustelle ist zum Teil wenig Platz, des­halb sind Sperrungen und Halteverbote an eini­gen Stellen lei­der nicht zu ver­mei­den. Die freie Ausfahrt der Lanker Feuerwehr zu Rettungseinsätzen ist aber selbst­ver­ständ­lich sicher­ge­stellt”, Der Fachbereich Straßen und Kanäle und die bau­aus­füh­ren­den Firmen seien aber bemüht, die Beeinträchtigungen und Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und Anlieger so gering wie mög­lich zu halten. 

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)