Korschenbroich: Jugendfeuerwehr – Berufsfeuerwehrtag am 19.09.2014

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Viele Kinder haben die­sen einen Berufswunsch. Wenn sie groß sind, wol­len sie Feuerwehrmann werden. 

Jahrzehnte lang waren es aus­schließ­lich Männer die sich im Einsatz den Gefahren stell­ten. Heute üben ebenso Frauen die­sen bedeu­ten­den Beruf aus. In der heu­ti­gen Zeit, wo der tech­ni­sche Fortschritt unauf­halt­sam vor­an­schrei­tet, ist die ste­tige Ausbildung immens wich­tig. So auch in der Jugendfeuerwehr Korschenbroich. Neben der Jugendarbeit bil­den die Ausbilder ab dem zehn­ten Lebensjahr den Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr Korschenbroich aus. Und so war die zweite Auflage des Berufsfeuerwehrtages die logi­sche Konsequenz das Erlernte in die Praxis umzu­set­zen. Knifflige, fin­gierte Einsatzszenarien stei­ger­ten sich im Schwierigkeitsgrad, ohne jedoch die Fähigkeiten jedes Einzelnen aus den Augen zu verlieren.

Die Wachbereitschaft begann am 19.09.14 um 17:30 Uhr in der Hauptwache, An der Sandkuhle 5. Nach dem die Spielregeln vor­ge­ge­ben wur­den, wur­den die Diensthabenden den Feuerwehrfahrzeugen zuge­teilt. Schon ertön­ten die Funkmeldeempfänger und die erste Einsatzalarmierung erfolgte. Ein Entenhäuschen auf einer klei­nen Insel im Weiher in Nähe einer Mehrzweckturnhalle brannte. Der Entenfamilie pas­sierte nichts. Der ent­stan­dene Brand wurde im Handumdrehen mit einem Strahlohr abge­löscht. In der Hauptwache ange­kom­men wur­den die Fahrzeuge aufgerüstet.

Die Mannschaft ver­pflegte sich im Anschluss selbst. Es gab fri­sche Salate, leckere Würstchen vom Grill sowie frisch geba­cke­nes Stockbrot. In den spä­ten Abendstunden wurde ein Löschgruppenfahrzeug zu einem PKW Brand geru­fen. Fünf Minuten spä­ter folgte das Tanklöschfahrzeug der Alarmierung zu einem Verkehrsunfall, der sich ohne Fremdverschulden am Korschenbroicher P+R Parkplatz ereig­nete. Die leicht ein­ge­klemmte Person hatte eine stark blu­tende Platzwunde am Kopf und wurde fach­ge­recht erst­ver­sorgt und aus dem Unfallfahrzeug gerettet.

Am dar­auf­fol­gen­den Tag endete die Wachbereitschaft um 8:00 Uhr mit einem gemein­sa­men Frühstück. Als Dankeschön für die gute Mitarbeit jedes Einzelnen und zur wei­te­ren Stärkung des Teamgeistes orga­ni­sier­ten die Ausbilder und Betreuer eine Freizeitfahrt in einen Freizeitpark in der Nähe von Köln.

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