Automarder hat­ten es auf Navisysteme, Airbags und Frontscheinwerfer abgesehen

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch/​Neuss/​Dormagen (ots) – In Meerbusch, Neuss und Dormagen waren in der Nacht von Dienstag (23.09.) auf Mittwoch (24.09.) unbe­kannte Automarder aktiv. 

Ihr Interesse galt neben den fest­in­stal­lier­ten Navigationssystemen, auch Airbags und den Frontscheinwerfern eini­ger Autos. Ihr Hauptaugenmerk leg­ten die Täter dabei auf Neuss-​Grefrath und Dormagen-​Zons. Allein hier mach­ten sie sich an sie­ben Fahrzeugen zu schaffen.

Ihre Arbeitsweise bestand aus zwei Varianten: Entweder schlu­gen sie die Seitenscheiben der Fahrzeuge ein oder sie bra­chen die Türschlösser auf. Dann dran­gen sie in die Innenräume ein, wo sie im Anschluss die Systeme, Airbags und Frontscheinwerfer aus­bau­ten. Der ent­stan­dene Sachschaden ist erheb­lich und beläuft sich auf meh­rere tau­send Euro.

In Meerbusch-​Büderich waren die Täter auf dem Hohegrabenweg unter­wegs. Hier bra­chen sie eine Mercedes E‑Klasse auf und bau­ten im Anschluss das Navi aus.

In Grefrath wur­den aus­schließ­lich die Navis aus­ge­baut. Betroffen waren fol­gen­den Straßen und Automarken (in Klammern): Franz-​Heinz-​Hohenschutz-​Straße (Mercedes GLK), Niederrheinstraße (5er BMW) und Dycker Straße (Mercedes C‑Klasse).

In Zons hat­ten es die Automarder aus­schließ­lich auf Autos des Herstellers BMW abge­se­hen. Ziel der Täter waren deren Frontscheinwerfer und Airbags. Die vier Wagen waren auf dem Schneewittchenweg, der Nievenheimer‑, Kurfürsten- und Körnerstraße abgestellt.

Zeugen, die ver­däch­tige Beobachtungen in der Nacht gemacht haben, wer­den gebe­ten, die Polizei unter der Telefonnummer 02131 3000 zu informieren.

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