Dormagen: Orkan „Ela“ bläst über 100 Straßenbäume um – Bürger kön­nen mit aufforsten

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Mehr als 100 zum Teil mäch­tige Straßenbäume hat Pfingst-​Orkan „Ela“ im Stadtgebiet Dormagen mit sei­ner Wucht umge­bla­sen. So hat zum Beispiel der Linden-​Kirch-​Platz in Straberg sei­nen „Parkcharakter“ ver­lo­ren, aber auch in ande­ren Stadtteilen hat der Pfingststurm schwer zugeschlagen.

Genau für sol­che Zwecke hat die Landesregierung mit dem Programm „Bürgerbäume“ ein Hilfsprogramm für stark betrof­fene Kommunen ein­ge­rich­tet. Dieses Hilfsprogramm soll die Solidarität und das Engagement der Bürger bestär­ken, indem es jeden von Bürgern gespen­de­ten Euro zuguns­ten der Stadt verdoppelt.

Um diese Zuschüsse zur Aufforstung der Straßenbäume nut­zen zu kön­nen, sind nun die Dormagener gefragt. Wer seine Stadt unter­stüt­zen möchte, kann einen belie­bi­gen Betrag auf fol­gen­des Konto der Stadtkasse Dormagen über­wei­sen: Sparkasse Neuss, IBAN DE27 3055 0000 0000 3305 22, Stichwort „Spende Bürgerbaum“.

Rund 1 000 Euro kos­tet so ein Straßenbaum. Es han­delt sich hier nicht um einen Setzling, son­dern schon um einen rich­tig dicken Baum. Daher erklärt sich auch der hohe Preis“, macht Gottfried Koch, Leiter der Technischen Betrieben Dormagen, deut­lich. „Alle Spenden sind will­kom­men, ob groß oder klein. Bei einer gro­ßen Spende ist sogar die Anbringung einer Plakette mit dem Namen am Baum mög­lich. Dies geht aller­dings nur, wenn sich ein Spender fin­den sollte, der für einen gan­zen Straßenbaum spen­den will“, so Koch weiter.

Auch Bürgermeister Erik Lierenfeld ist von der Aktion über­zeugt. „Ich bin mir sicher, dass das Engagement der Dormagener für ihre direkte Umgebung posi­tiv aus­fal­len wird und einige Bäume dadurch wie­der ange­setzt wer­den kön­nen. Mit der Aktion stärkt das Land Nordrhein-​Westfahlen trotz Haushaltssperre die Bürgerbeteiligung in den Kommunen aktiv mit. Als Würdigung von Seiten der Stadt kann ich mir vor­stel­len, dass es auf der Homepage der Stadt Dormagen eine eigene Seite mit einer Liste der Spender geben wird und auch zu sehen ist, wo die Straßenbäume ein­ge­setzt wer­den. Das Einverständnis der Spender ist natür­lich die Voraussetzung dafür“.

Spender, die sich noch bis zum 31. Oktober an der Aktion betei­li­gen wol­len, erhal­ten natür­lich eine vom Finanzamt aner­kannte Spendenquittung von Seiten der Stadt Dormagen. Fragen rund um die Aktion beant­wor­tet Martin Trott von den Technischen Betrieben Dormagen unter 02133/257–476 oder per Mail unter martin.trott@tb-dormagen.de.

Im Dezember soll dann die Verdopplung der Spenden durch das Land erfolgen.

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